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Fachgespräch Erfahrungen mit Holzvergaser-Technik
Rosenheim, 10.5.2011
Während des zweiten Weltkriegs war die Benzinverknappung
der Grund für einen Boom bei den Holzvergasern, die vielfach auf
Anhängern konstruiert oder in die Karosserie von Kraftfahrzeugen
integriert (s. Titelbild) und zum Antrieb von Verbrennungsmotoren genutzt
wurden. Heute ist die Verknappung fossiler Rohstoffe und ein damit verbundener
Preisanstieg bei Öl und Gas vielfach ausschlaggebend, um sich mit
der Holzvergasertechnik im kleinen Maßstab zu befassen. Auch die
sinnvolle Verwertung eigener Holzvorräte und der Reiz der Kraft-Wärme-Kopplung
veranlasst Viele, sich mit dieser Technik zu befassen.
Die Holzgasgewinnung ist ein hochkomplexer Vorgang mit vielen Tücken
im Detail. Als Brennstoff kommen heute Holzhackschnitzel zum Einsatz.
Diese werden in einem
Vergaser unter Luftzufuhr umgesetzt. Das entstehende Gas wird nach einer
Aufbereitung einem Verbrennungsmotor zugeführt, der neben Strom auch
Wärme produziert.
Innerhalb dieses Prozesses können Teerablagerungen oder Staubentwicklung,
aber auch im Brennstoff enthaltene Feuchtigkeit und Störstoffe einen
reibungslosen Betrieb erschweren.
Flyer
Überblick
zur Technik der Holzvergasung
Hubert Maierhofer, C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing
Betreibererfahrungen
mit Holzvergasern Ergebnisse einer Umfrage
Sebastian Kilburg, C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing
Erfahrungen
der Stadtwerke Rosenheim mit der Holzvergasertechnik
Reinhold Egeler, Stadtwerke Rosenheim
Besichtigung der Holzvergasungsanlage der Stadtwerke Rosenheim

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