Förderung


3 Maßnahmen der Länder

3.1 Bayern:
Gesamtkonzept Nachwachsende Rohstoffe & diverse Programme
Förderung von Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekten zur stofflichen Nutzung Nachwachsender Rohstoffe aufgrund von Einzelfallentscheidungen
Zuständig: Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Bayer. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz,
Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
(diverse Programme)

3.2 Brandenburg:
Konzeption des Landes Brandenburg zur Entwicklung und Förderung des Anbaus und der Verwertung Nachwachsender Rohstoffe
(Strategiepapier 2002-2006)
(Voraussichtlich) schwerpunktmäßige Förderung von anwendungsbezogenen Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben zur Roggenverwertung im Non-food-Bereich Inhaltsstoffgewinnung aus Pflanzen Schließung noch vorhandener Verwertungslücken für die Gestaltung durchgängiger Produktionsketten
Zuständig: Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung

3.3 Bremen:
ProNARO Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen
Förderung von Demonstrationsvorhaben einschließlich anteiliger industrieller Forschung zur
Entwicklung innovativer marktfähiger Produkte unter Einsatz Nachwachsender
Rohstoffe
Investitionsvorhaben zum Aufbau umweltfreundlicher Produktionsanlagen für diese neuen Produkte
Zuständig: Senator für Bau und Umwelt

3.4 Mecklenburg-Vorpommern:
Diverse Programme
Förderung von Forschungs-, Entwicklungs-, Demonstrations- und Modellprojekten zur Nutzung
Nachwachsender Rohstoffe
Zuständig: Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

3.5 Niedersachsen:
Konzept zur Förderung von Nachwachsenden Rohstoffen
Förderung von Pflanzenbaulichen Fragestellungen Entwicklung Biologisch Abbaubarer Werkstoffe/Pflanztöpfe Entwicklung von Konstruktionswerkstoffen
Zuständig: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

3.6 Nordrhein-Westfalen:
Diverse Programme
Förderung von Vermarktungsinvestitionen Einführung neuer Technologien Modellvorhaben
Zuständig: Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft

3.7 Rheinland-Pfalz:
Förderung von Forschungs- und Modellvorhaben
Zuständig: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

3.8 Sachsen:
Konzeption zur Förderung von Anbau und Verwertung
Nachwachsender Rohstoffe im Freistaat Sachsen
Förderung von
angewandten Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekten im Bereich
Anbau und Verwertung
Zuständig: Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft

3.9 Sachsen-Anhalt:
Förderkonzept Nachwachsende Rohstoffe für Sachsen-Anhalt
Förderung von anwendungsorientierten Forschungs-, Entwicklungs- und Modellvorhaben
Verarbeitung Nachwachsender Rohstoffe
Vermarktung Nachwachsender Rohstoffe
Zuständig: Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

3.10 Schleswig-Holstein:
Richtlinien für die Förderung Nachwachsender Rohstoffe
Förderung von Anbauversuchen, Untersuchungen und Entwicklungsvorhaben
Zuständig: Ministerium für ländliche Räume, Landwirtschaft, Ernährung und Tourismus

3.11 Thüringen:
Konzept zur Förderung der Nutzung Nachwachsender Rohstoffe im Freistaat Thüringen (Strategiepapier)
Förderung von Pilot- und Demonstrationsvorhaben zu Anbau, Absatz und Verarbeitung
Nachwachsender Rohstoffe einschließlich Arznei- und Gewürzpflanzen Investitionsvorhaben zur Errichtung von Anlagen zur Gewinnung von nicht raffinierten Pflanzenölen, die nicht für Lebens- oder Futtermittelzwecke eingesetzt werden
Zuständig: Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt

4 Sonstige Fördermaßnahmen

4.1 Umwelttechnik, Umweltforschung, Umweltkommunikation

Förderung von Projekten zur Neu- bzw. Fortentwicklung oder Herstellung innovativer gesundheits- und umweltverträglicher Produkte (insbesondere Biopoylmere, Bioschmierstoffe,
Verbundwerkstoffe, Baustoffe) zur ökologisch-ökonomischen Bilanzierung solcher Produkte
zur Substitution konventioneller durch umweltverträglichere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
zur Entwicklung neuartiger Verfahren der Verwertung von Produktionsabfällen zur Optimierung der Produktionsverfahren von Nachwachsenden Rohstoffen
Zuständig: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)


Dämmstoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen

Die Förderrichtlinie "Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" macht Produkte wie Flachs, Hanf, Stroh oder Wolle künftig attraktiver. Um das Marktpotenzial zu erhöhen und durch steigende Nachfrage langfristig konkurrierende Preise zu ermöglichen, fördert das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ab August 2003 Bauherren, die Dämmstoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen einsetzen.

Flachs, Hanf, Stroh, Schilf und Schafwolle sind interessante Alternativen zu herkömmlichen Dämmstoffen. Sie weisen ein sehr gutes Wärmespeichervermögen, einen hervorragenden sommerlichen Wärmeschutz und große Atmungsaktivität auf. Damit tragen sie zu einem verbesserten Raumklima bei. Bei der Herstellung benötigen sie nur sehr wenig Energie und können unproblematisch entsorgt werden. Durch die Verwendung Nachwachsender Rohstoffe tragen sie zur Ressourcenschonung bei und bieten alternative Einkommenschancen für die Landwirtschaft.

Ökologisches Bauen findet immer mehr Anhänger. Den Bauherrn bietet sich heute eine Vielzahl von Möglichkeiten ökologisch und nachhaltig zu bauen. Aber trotz guter Eigenschaften trägt der Preis von Naturdämmstoffen dazu bei, dass ihr Marktvolumen derzeit nicht mehr als fünf Prozent der insgesamt ca. 29 Mio. m3 in Deutschland verbauten Produkte ausmacht.
Eine Informationsbroschüre über die Naturdämmstoffe erhalten Sie kostenlos bei C.A.R.M.E.N. Informationen zum Förderprogramm gibt es im Internet unter www.naturdaemmstoffe.info oder ebenfalls bei C.A.R.M.E.N. e.V.


 
E-mailAnfahrtDiskussionsforumImpressumSucheSitemap