Kurzumtriebshölzer - Energiewälder auf dem Acker

Schnellwachsende Baumarten, die nach einem Rückschnitt wieder austreiben, können in kurzen Umtriebszeiten von 3 bis 5 Jahren geerntet werden, um das Holz für energetische Zwecke einzusetzen. Pappeln und Weiden haben sich für diese Kulturform bereits bewährt. Je nach Art bzw. Sorte können Erträge von 10 bis 15 t Trockenmasse pro Hektar und Jahr geerntet werden. Die Ernte findet im Winter zur Zeit des niedrigsten Wassergehaltes und im günstigsten Fall bei gefrorenem Boden und geringer Schneehöhe statt. Der Wassergehalt liegt trotzdem noch bei ca. 50%, so dass das Holz ohne vorausgegangene Trocknung nur in größeren Feuerungsanlagen eingesetzt werden sollte, in denen feuchte Brennstoffe eingesetzt werden können.

Beispiel für einen Fäller-Hacker (Feldhäcksler Claas Jaguar mit Schneidvorsatz für Kurzumtriebshölzer; Foto: Wippermann)

 

 

 

 

Die Ernte findet entweder mit sogenannten Fäller-Hackern statt, die die Triebe in einem Arbeitsgang abschneiden und hacken. Oder es können Fäller-Bündler verwendet werden, die nur die Triebe ernten und sammeln, so dass sie in Haufen gelagert und vorgetrocknet werden. Später kann dann ein Holzhacker mit Kranbeschickung das Material zu Hackschnitzeln verarbeiten.


Beispiel für einen Fäller-Bündler (Segerslätt Empire 2000; Foto Wippermann)

In Skandinavien werden vor allem Weiden seit langer Zeit im Kurzumtrieb für energetische Zwecke angebaut. In Deutschland wurden Kurzumtriebs-hölzer bisher fast ausschließlich auf Versuchsflächen angebaut. Da das vorhandene Potential an Resthölzern (Waldrestholz, Sägerestholz, Landschaftspflegeholz, Altholz, u. a.) bis jetzt nur zu einem geringen Teil genutzt wird, besteht noch kein Bedarf an gezielt angebauten Energiepflanzen. Für die Zukunft werden jedoch Kurzumtriebshölzer einen wichtigen Beitrag im regenerativen Energiemix leisten können.

weitere Informationen zu Kurzumtriebspflanzen erhalten Sie bei:

Arbeitskreis "Schnellwachsende Baumarten und Energie aus Holz"
Forstamtsplatz 1
83317 Teisendorf
Tel.: 08666/9883-26
e-mail: Randolf.Schirmer@foasp-bgl.bayern.de

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Am Hochanger 11
85354 Freising
Tel.: 08161/71-4881
e-mail: poststelle@fo-lwf.uni-muenchen.de

Bundesanstalt für Forst- und Holzwirtschaft
21027 Hamburg
Tel.: 040/739 62-0
e-mail: bfafh@holz.uni-hamburg.de
web: www.bfafh.de

Forschungsinstitut für schnellwachsende Baumarten
Veckerhäger Str. 121
34346 Hann. Münden
Tel.: 05541/4219
e-mail: FSB-HannMuenden@t-online.de

WALD21 GmbH
Drösslingerstr. 6
82346 Andechs
e-mail: info@wald21.com
web: www.wald21.com
Rundum-Dienstleister für Feldhölzer, Ihr Partner mit eigener Baumschule

Forstbetrieb Lorenz

Moss 2
94086 Bad Griesbach
Tel.: 08532/7741
Fax: 08532/923 113
e-mail: post@lorenz-forstbetrieb.de

Energieholzernte, Rodungen, Problemfällungen, Verkauf von Brennholz

Energy-Handels-GmbH.
Installationen und Handel
Obere Hauptstraße 57
A-7531 Kemeten
Tel.: +43 3352 5201-20
Fax: +43 3352 5201-15
www.new-energy.at

Agrobränsle AB
Box 1743
S-70117 Örebro
web: www.agrobransle.se
Vertrieb und Informationen in Deutschland
Herr Neumeister
Tel.: 0179/5112055
e-mail: agrobraensle@web.de>

 

 
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