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Formaldehyd bei Biogaserzeugung unerwünscht

C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch zeigt Lösungswege auf

Straubing, 17. Mai 2009* (schu) * Unter dem Titel "Formaldehyd - Minderungstechnik, Genehmigung, EEG und Wirtschaftlichkeit" veranstaltet C.A.R.M.E.N., die bayerische Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe, am 24. Juni 2009 im Straubinger Schulungs- und Ausstellungszentrum (SAZ) ein Fachgespräch. Ab 10 Uhr sind Biogasanlagenbetreiber und -hersteller sowie alle fachlich Interessierten herzlich eingeladen, sich in Vorträgen und Diskussionen mit der Thematik auseinander zu setzen. Kooperationspartner ist die Niederbayerische Regionalgruppe des Fachverbandes Biogas e.V.
Formaldehyd, auch als Methanal bezeichnet, kann bei allen Methan-betriebenen Gasmotoren als Folge unvollständiger Verbrennung des überwiegend aus Methan bestehenden Biogases in erhöhtem Maß emittiert werden. Als Stoffwechselzwischenprodukt ist es zwar auch im menschlichen Blut anzutreffen, jedoch ist eine erhöhte Freisetzung beim Betrieb von Biogasanlagen unerwünscht und insbesondere für die Anlagenbetreiber gesundheitsgefährdend.
Das C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch geht auf folgende Fragen ein: Wie entsteht Formaldehyd, welche technischen Lösungen bieten die Firmen und wie gehen Genehmigungsbehörden damit um?
Ergänzt wird die Veranstaltung durch Erläuterungen zum im EEG-Recht verankerten Luftreinhaltungsbonus und den damit verbundenen wirtschaftlichen Aspekten. Über 60 Teilnehmer haben sich ihren Platz bereits gesichert. Weitere Anmeldungen zum Fachgespräch sind noch möglich, die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro, darin sind auch die Tagungsunterlagen und das Mittagessen enthalten.
Aufgrund der aktuellen Thematik wird das C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch am 1. Juli 2009 in Zusammenarbeit mit dem Biogas Fachverband e.V. an der Fachhochschule Hannover mit modifiziertem Programm ebenfalls angeboten.

Informationen und Anmeldungen: C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel.: 09421/960-300, Fax: -333, E-Mail: contact@carmen-ev.de


Circa 1.500 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.
Presseanfragen an Ursula Schulte, Tel. 09421 - 960-349

 
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