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Informationen für die Presse Bis zum Jahr 2010 will die Europäische Union den Anteil der Biomasse an der europäischen Energieversorgung auf acht Prozent erhöhen. Dadurch könnten 209 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden und bis zu 300.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Europa entstehen. "Das durch die Biomasse-Nutzung eingesparte Geld fließt in den regionalen Wirtschaftskreislauf zurück und nicht in die Öl- und Gaslieferstaaten", so Weber. Auch Niederbayern profitiere vom Interesse der EU an einer stärkeren Biomasse-Nutzung. Eine Vielzahl von Biomasse-Anlagen können entstehen und gleichzeitig beteilige sich das Straubinger Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe regelmäßig an Forschungsprojekten, die mit EU-Mitteln finanziert werden. "Für viele Land- und Forstwirte hat sich die Biomasse-Erzeugung mittlerweile zu einem festen Einkommen entwickelt", sagte Weber. Dennoch dürften Detailentscheidungen wegen der großen regionalen Unterschiede nicht zentral getroffen werden. Und die Nachhaltigkeit müsse eine Kernfrage der Energieversorgung bleiben, so Weber weiter. Europaweite Kampagne "Es ist eine respektable Leistung, dass die Biomasse-Tage der Regionen zum zehnten Mal durchgeführt werden", betonte Weber. So werden, in der Woche vom 28. September bis zum 5. Oktober, Firmen, Institutionen und Privatpersonen, die Biomasse als Energiequelle oder Rohstoff nutzen, in ihren Regionen "Tage der offenen Tür" und andere Aktionen durchführen. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die breite Öffentlichkeit
direkt vor Ort über Nutzungsmöglichkeiten und Potentiale von
Biomasse zu informieren und ihre Bedeutung für die jeweilige Region
herauszustellen. Wer sich für die Biomassenutzung interessiert, sie
bereits einsetzt oder angesichts der hohen Ölpreise nach Alternativen
nicht-fossilen Ursprungs sucht, um z. B. sein Fahrzeug anzutreiben oder
sein Haus zu beheizen, der kann aus einer Vielfalt von Aktionen sein Interessensgebiet
auswählen.
Circa 2.600 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar
erbeten.
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