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Informationen für die Presse
Bio-Ethanol zum Schnäppchenpreis
Straubing, 08. Agust
2008* (schu) *Vom 18. bis 29. Juli führte C.A.R.M.E.N., die bayerische
Koordinierungseinrichtung für Nachwachsende Rohstoffe, im Namen des
Bio-Ethanol-Netzwerkes Bayern eine besondere Tankaktion durch. An den
vier Tankstellen in Straubing, Wörth a. d. Isar, Deggendorf und Schwandorf
konnten die Kunden je acht Liter Bio-Ethanol (E85) für nur fünf
Euro erwerben. Gesponsert wurde die Aktion vom Straubinger Mineralölhändler
Diermeier, einem der Mitglieder des bayerischen Bio-Ethanol-Netzwerkes.
Das Netzwerk hat sich mit der Kampagne zum Ziel gesetzt, Verbraucher direkt
bei der Tankentscheidung über den nachwachsenden Kraftstoff zu informieren.
Der aus heimischen Rohstoffen gewonnene Sprit vom Acker weist neben einem
Preisvorteil von gut 25 Prozent und der Einsparung fossiler Ressourcen
eine erhöhten Motorleistungsfähigkeit sowie reduzierte Schadstoffemissionen
auf.
Insgesamt konnte die kleine Veranstaltungsreihe auf eine gute Resonanz
zurückblicken. Neben den Bürgermeistern fanden sich auch Autohändler
mit ihren Ethanol-tauglichen Fahrzeugen, wie Ford, Renault, Saab und Volvo
an den Tankstellen ein. Weiter standen Firmen mit Umrüstsätzen
für Benzinfahrzeuge den Besuchern Rede und Antwort.
Das günstige Tankangebot nutzen gut 80 Kunden, die den Bio-Ethanol
entweder dem Tankinhalt ihres herkömmlichen Benzinfahrzeugs beimischten
oder als Kanisterabfüllung für den Betrieb vom Kleinmotoren
wie Rasenmäher oder Moped mit nach Hause nahmen.
Neben bereits als Ethanol-Nutzer bekannten Kunden konnten auch gut 20
neue Interessenten begrüßt werden. Es war festzustellen, dass
der Bekanntheitsgrad von Bio-Ethanol zunimmt, jedoch auch viele Falschinformationen
kursieren. Autohäuser können vor allem in der Region von Tankstellen
FFV gut verkaufen, soweit Sie diese auch bewerben.
So hat sich im Jahr 2008 der Absatz von FFV-Fahrzeugen deutlich erhöht
und damit auch die Anzahl der FFV-Tankkunden. Viele nutzen Bio-Ethanol
in vorhandenen Fahrzeugen als Beimischung zu Benzin und senken damit die
Spritkosten. Einige verwenden den Kraftstoff auch, um damit Rasenmäher,
Kleinmotore und Go-Karts zu betreiben und justieren hierfür die Gemischbildung
neu. Eine Koordinierung und eine Beratung, wie Sie durch das Bio-Ethanol-Netzwerk
Bayern erfolgt, ist also ein wichtiges Standbein bei der Markteinführung.
Die Teller-Tank Diskussion vor einigen Monaten hat viele Interessenten
verunsichert, sie wird aber zunehmend von den immer höheren Preisen
für Benzin eingeholt. Der Umstieg zu alternativen Kraftstoffen ist
vor allem wirtschaftlich motiviert.
Das Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern
Als Drehscheibe in Sachen Nachwachsende Rohstoffe hat sich C.A.R.M.E.N.
zum Ziel gesetzt, die bayerischen Aktivitäten rund um den Kraftstoff
Ethanol in einem "Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern" zu koordinieren.
Mit diesem Netzwerk soll die Markteinführung von Ethanol als Kraftstoff
beschleunigt, sowie der Aufbau einer Infrastruktur und eines Fahrzeugpools
für Bio-Ethanol unterstützt werden. Diese bayernweite Koordinierung
trägt dazu bei, die Aktivitäten der verschiedenen Initiativen,
der Tankstellen, Fahrzeughändler und Umrüster zu vernetzen.
Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Hubert Maierhofer, Schulgasse 18, 94315
Straubing, Tel.: 09421-960-300, E-Mail: hm@carmen-ev.de
Circa 2.900 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar
erbeten.
Presseanfragen an Ursula Schulte, Tel. 09421 - 960-349
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