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Informationen für die Presse
16. C.A.R.M.E.N.-Symposium in Würzburg
Staatsminister Miller verleiht Preise für
herausragendes
Engagement im Bereich Nachwachsende Rohstoffe
Straubing, 1. Juli 2008* (eh) *Unter dem Motto "Zukunft sichern
mit Nachwachsenden Rohstoffen" findet am 7. und 8. Juli turnusgemäß
in der Würzburger Festung Marienberg das 16. C.A.R.M.E.N.-Symposium
statt.
An eineinhalb Tagen werden zwei Auftaktreferate im Rahmen eines Fachplenums
sowie sechs Fachblöcke mit insgesamt 21 Vorträgen zu den verschiedenen
Aspekten der energetischen und stofflichen Nutzung von Nachwachsenden
Rohstoffen abgehalten.
Am Abend des 7. Juli lädt Landwirtschaftsminister Josef Miller zum
Staatsempfang in den Weißen Saal der Würzburger Residenz, die
zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Anlässlich des C.A.R.M.E.N.-Symposiums
wird er den Festvortrag halten. Im Anschluss daran wird Staatsminister
Miller drei Preise verleihen, die herausragendes Engagement im Bereich
Nachwachsende Rohstoffe honorieren.
Der Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe des Bayerischen Staatsministeriums
für Landwirtschaft und Forsten wurde geschaffen, um wegweisende Produkte
hervorzuheben. Er wird an Unternehmen oder Personen verliehen, die sich
um Innovationen verdient gemacht haben. Das Preisgeld beträgt 10.000
Euro.
Der ebenfalls mit 10.000 Euro dotierte Ernst-Pelz-Preis wurde von Peter
Pelz zur Erinnerung an seinen Vater gestiftet. Der Preis ehrt nach der
Satzung "Persönlichkeiten, die sich durch Inkaufnahme wirtschaftlicher
Risiken oder durch überragendes persönliches Engagement bei
der Förderung heimischer Nachwachsender Rohstoffe hervortaten und
sich freiheitlich-humanen Grundwerten verpflichtet fühlen."
Beide Preise werden bereits zum 15. Mal vergeben.
Beim diesjährigen C.A.R.M.E.N.-Symposium wird für herausragende
journalistische Leistungen im Themengebiet Nachwachsende Rohstoffe erstmals
der Medienpreis der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe verliehen. Diese
Auszeichnung soll Ansporn und Förderung für Medienschaffende
sein, die sich mit den Chancen und Risiken der Nachwachsenden Rohstoffe
beschäftigen und mit ihrer Berichterstattung zur Information und
Meinungsbildung beitragen.
Die drei Preisträger werden erst bei der Preisverleihung durch Staatsminister
Miller bekannt gegeben.
Zwei Exkursionen mit Fachdiskussionen stehen am 8. Juli ab 13.30 Uhr auf
dem Programm: die Besichtigung der Biogasanlage in Bad Königshofen
und der Besuch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.
Die Biogasanlage Bad Königshofen ist ein zukunftsweisendes Projekt
im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energien mit einem eigens entwickelten
Wärmekonzept. Seit 2006 speist die Anlage Elektrizität in das
Stromnetz ein und versorgt darüber hinaus den Naturheilwassersee
an der FrankenTherme Bad Königshofen mit Wärme. 37 ortsansässige
Landwirte betreiben die Anlage als Kapitalgeber und Substratlieferanten
in Kooperation um die größtmögliche Wertschöpfung
für die Produzenten und die Region zu erreichen.
Die Benediktinerabtei Münsterschwarzach hat den ehrgeizigen Plan,
in zehn Jahren mit regenerativen Energieträgern aus der Region autark
zu sein. Neben der direkten Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie
betreibt die Abtei ein Biomasseheizwerk und eine Biogasanlage. Durch Einsparungen,
Effizienzsteigerungen und die Umstellung auf regenerative Energiequellen
konnte der CO2-Ausstoß bereits von über 2.500 Tonnen im Jahr
auf praktisch Null reduziert werden.
Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Sabine Haselbeck, Schulgasse
18, 94315 Straubing, Tel.: 09421-960-300, Fax: -333, E-Mail: ha@carmen-ev.de.
Circa 3.500 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar
erbeten.
Presseanfragen an Ursula Schulte, Tel. 09421 - 960-349
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