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Informationen für die Presse
Gymnasialpreis Nachwachsende Rohstoffe
2008
Prämierung herausragender Facharbeiten zum
Thema Nachwachsende Rohstoffe
Straubing, 13. Juni 2008* (eh) *Seit 2006 prämiert die Stiftung
Nachwachsende Rohstoffe, gegründet von C.A.R.M.E.N. e.V., jedes Jahr
herausragende Facharbeiten zum Thema Nachwachsende Rohstoffe, die an regionalen
Gymnasien verfasst wurden.
Am Freitag, den 20. Juni 2008 werden um 14.30 Uhr sieben Abiturienten
in den Räumen der Volksbank Straubing ausgezeichnet. Insgesamt 1.500
Euro Preisgeld stellt die Volksbank Straubing jährlich über
die Stiftung Nachwachsende Rohstoffe zur Verfügung, um die wissenschaftliche
Arbeit der Preisträger auf dem Gebiet der Nachwachsenden Rohstoffe
zu würdigen.
Volksbankdirektor Dietmar Küsters, Ministerialdirigent a. D. Reinhold
Erlbeck, Vor-standsvorsitzender von C.A.R.M.E.N. e.V. und Mitglied des
Stiftungsrates sowie Ober-bürgermeister a. D. Reinhold Perlak, Vorstand
der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe nehmen die Ehrungen vor.
Michael Meindl, Schüler im Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg,
der in seiner Arbeit aus dem Fachbereich Wirtschaft und Recht die Wirtschaftlichkeit
von Biogasanlagen am Beispiel der Firma Meigas in Laberweinting aufzeigt,
wurde der erste Preis verliehen. Er konnte mit seinen Investitionsberechnungen
und deren schlüssiger Interpretation die Jury überzeugen.
Den zweiten Preis vergab die Jury an Matthias Suttner vom Veit-Höser-Gymnasium
in Bogen, der seine Arbeit ebenfalls im Rahmen des Leistungskurses Wirtschaft
und Recht verfasste. "Energie aus Niederbayern - Das Pelletwerk in
Straubing" lautet der Titel seiner Facharbeit, die im ersten Teil
einen Überblick über die Ökologie und Ökonomie von
Holzpellets gibt und im zweiten Teil eine umfassende betriebswirtschaftliche
Analy-se der CompacTec GmbH beinhaltet.
Zwei Preisträger teilen sich den dritten Platz: Thomas Zierer vom
Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium in Cham betitelte seine Arbeit aus dem
Fach Chemie mit "Ab in den Sprit - Die Gewinnung von Bio-Ethanol
durch alkoholische Gärung". Zierer stellte eine Reihe von Versuchen
im Labor an, bei denen er die unterschiedliche Vergärbarkeit von
Zuckerlieferanten prüft und die Unterschiede hinsichtlich der Ethanol-Gewinnung
herausarbeitet.
Markus Dunst vom Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing kam mit seinem
Modell einer Biogasanlage ebenfalls auf den dritten Platz. In handwerklicher
Eigenleistung baute er innerhalb von fünf Monaten ein Modell der
Biogasanlage Aholfing im Maßstab 1:100. Detailgetreu werden die
einzelnen Gebäude der Anlage dargestellt und die einzelnen Arbeitsschritte
mit Fotos und Beschreibungen dokumentiert.
Kerstin Dometzhauser vom Ursulinen-Gymnasium Straubing erreichte mit ihrem
Über-blick über Konstruktionen aus Nachwachsenden Rohstoffen
den vierten Platz. Sie beschreibt unter anderem die Verwendung Nachwachsender
Rohstoffe als Basis von Biokunststoffen und gibt auch einige Beispiele
aus der Bionik, wie die Herstellung von Arz-neikapseln aus künstlicher
Spinnenseide.
Den fünften und sechsten Platz vergab die Jury an zwei Schülerinnen
vom Fraunhofer-Gymnasium Cham, die beide im Leistungskurs Chemie ihre
Facharbeiten schrieben. Kathrin Auer stellt den Biokraftstoff Rapsöl
vor und erläutert die Ver-wendung seiner Derivate, was ihr den fünften
Platz einbrachte. Verena Muhr be-fasste sich mit der Verwendung von Pflanzenfarbstoffen
als pH-Indikatoren in der Säure-Base-Chemie und wurde von der Jury
mit dem sechsten Platz bewertet.
Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Eva-Maria Hollweck, Schulgasse
18, 94315 Straubing, Tel.: 09421-960-300, Fax- 333, E-Mail: contact@carmen-ev.de
Circa 3.500 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar
erbeten.
Presseanfragen an Ursula Schulte, Tel. 09421 - 960-349
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