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Pellets wieder im Aufwind

Veranstaltung zur Zukunftsfähigkeit
von Holzpellets


Straubing, 18. Juni 2008* (cs)
*Die Energiepreise für fossile Energieträger und Strom erreichen nie geahnte Höhen. Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Umstellung auf regenerative Energieträger so attraktiv ist wie noch nie.
Ob Holzpellets auch eine zukunftsfähige Perspektive für Kommunen sind, ist Thema einer Veranstaltung am 25. Juni im Innovations- und Gründerzentrum im Industriegebiet Straubing.
Besonders Holzpellets spielen beim Umstieg auf regenerative Energieträger bei privaten Hausbesitzern aber zunehmend auch in Kommunen eine führende Rolle. Die komfortable Nutzung und besonders der im Vergleich zu Öl extrem niedrige Preis dieser Art der Wärmeerzeugung unterstützen deren Verbreitung.
Die regelmäßig von C.A.R.M.E.N. e.V. erhobenen Pelletpreise sind seit April 2007 nahezu konstant zwischen 170 bis 190 Euro je Tonne (frei Haus, inklusive Steuern). Vergleichbar wäre das mit einem theoretischen Ölpreis von 34 bis 38 Cent je Liter. Aktuell liegt dieser aber bei über 95 Cent!
Ein durchschnittlicher Haushalt (3.000 Liter Heizöläquivalent/Jahr) kann beim Heizen mit Pellets (6 Tonnen, Pelletpreis Mai 2008: 178 Euro/Tonnen) gegenüber Heizöl (Heizölpreis 10. Juni 2008: 94 Euro/100 Liter) rund 1.750 Euro bzw. über 250 Prozent der Betriebskosten einsparen.
In der Pelletsbranche hat sich indes im letzten Jahr viel getan. Noch 2006 war Deutschland reines Importland für Holzpellets. Mittlerweile produzieren an die 60 Pelletwerke über 1,3 Millionen Tonnen Pellets pro Jahr. Davon wird nur die Hälfte in kleineren Privatanlagen und die andere Hälfte im hohen Leistungsbereich oder sogar in Industrieanlagen verwendet.
Die höheren Investitionskosten für private Pelletheizungen gegenüber der "klassischen" Öl- oder Gasheizung können 10.000 Euro und mehr betragen. Bei einer angenommenen jährlichen Einsparung von 1750 Euro lohnt sich dieser Schritt aber in ca. 6-7 Jahren! Wenn die Ölpreise weiter steigen noch schneller. Wegen dieser positiven ökonomischen Aussichten melden fast alle Hersteller von Pelletheizungen für den Privatbereich hohe Zuwächse.
Bei Heizanlagen für Schwimmbäder, Krankenhäuser oder auch Schulzentren entscheiden sich immer mehr Kommunen für eine Pelletheizung. Auch im Gehörloseninstitut Straubing soll eine Pelletheizung die Wärmeversorgung sichern.
An alle, die eine Pelletheizung planen, richtet sich die Veranstaltung am 25. Juni um 14:00 Uhr im Innovations- und Gründerzentrum in Straubing Sand. CA.R.M.E.N. unterstützt die Veranstaltung des Pelletherstellers CompacTec mit den Clustern Forst-Holz und Umwelt.
Hier wird neben der ökonomischen Sicht auch das Thema Versorgungssicherheit diskutiert. Als Referenten werden erwartet: Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energie Pelletverbandes, Ludwig Lehner, Unternehmensbevollmächtigter der UPM Kymmene, einer der weltgrößten Holzkonzerne und Späneversorger von CompacTec und Joachim Krug als Vertreter des Hochbauamtes Straubing.
Interessenten können sich auf den Internetseiten von CompacTec direkt anmelden. www.1heiz-pellets.com

Circa 2.600 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.
Presseanfragen an Ursula Schulte, Tel. 09421 - 960-349

 
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