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Newsletter/ nawaros®06/09
Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen
Newsletters nawaros®
Inhalt
17. C.A.R.M.E.N.-Symposium in Straubing
biomasse 2009 und Holz Erleben 09
Gymnasialpreis Nachwachsende Rohstoffe
Formaldehyd bei Biogaserzeugung unerwünscht
Biogas Forum Bayern jetzt online
Innovationspreis
Forschungslandschaft
Projekterfahrungen
Neues Portal informiert Verbraucher
Konjunkturmotor
Nachwachsende Rohstoffe
17. C.A.R.M.E.N.-Symposium in Straubing
Mit dem Titel "Konjunkturmotor Nachwachsende Rohstoffe"
veranstaltet C.A.R.M.E.N., die bayerische Koordinierungsstelle für
Nachwachsende Rohstoffe, am 6. und 7. Juli 2009 im Straubinger Herzogschloss
sein 17. C.A.R.M.E.N.-Symposium.
Getreu dem traditionellen Leitspruch des C.A.R.M.E.N.-Symposiums "Im
Kreislauf der Natur - Naturstoffe für die moderne Gesellschaft"
werden im Juli die Chancen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Nachwachsende
Rohstoffe bereits heute als Konjunkturmotor dienen.
Im gemeinsamen Fachplenum wird ab 10.30 Uhr die Bedeutung dieses Konjunkturmotors
thematisiert und vorgestellt. Eröffnet wird das Plenum durch Prof.
Dr. Ing. Martin Faulstich vom Wissenschaftszentrum Straubing, der als
Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen die
Bundesregierung berät.
Im Fachblock für feste Biomasse werden Biomasseheizwerke evaluiert
und neue Strategien dazu aufgezeigt. Im Anschluss werden Rahmenbedingungen
und Förderprogramme besprochen. Parallel dazu findet der Themenblock
zum aktiven Klimaschutz statt, gefolgt von Vorträgen zur industriellen
Nutzung Nachwachsender Rohstoffe, insbesondere hinsichtlich deren Wirtschaftlichkeit
und neuer Strategien.
Staatsempfang mit Preisverleihung
Bei einer Abendveranstaltung mit Staatsempfang durch den Bayerischen Staatsminister
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, werden
der Ernst-Pelz-Preis 2008 und der Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe
2008 des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten sowie der Medienpreis der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe
verliehen.
Am Dienstagvormittag wird unter dem Titel "Gasförmige Bioenergie
- Wo steht sie morgen?" der Stellenwert von Biogas in der Landwirtschaft
beleuchtet und die Konkurrenz zwischen Biogas und anderen erneuerbaren
Energien aufgezeigt. Parallel dazu findet der Fachblock "Nachhaltige
Mobilität" statt, der die Nachhaltigkeitsverordnung präsentiert
und einen Vergleich von Elektromobilität zu Biokraftstoffen aufstellt.
Des Weiteren erläutert ein Vortrag die Herstellung von Bio-Ethanol
aus Lignozellulose.
Am Nachmittag rundet eine Exkursion die Veranstaltung ab. Besichtigt werden
die Biogasanlage in Aiterhofen, das Pelletwerk CompacTec und der BioCubator
in Straubing-Sand.
Informationen:
C.A.R.M.E.N. Tel.: 09421/960-300, E-Mail: contact@carmen-ev.de
biomasse 2009 und Holz Erleben 09
Vom 2. bis zum 4. Oktober 2009 dreht sich in Straubing alles
rund um Nachwachsende Rohstoffe, Solarenergie und Holz. In der Joseph-von-Fraunhofer-Halle
und auf dem Freigelände Am Hagen werden die "biomasse 2009"
und die "Holz Erleben 09" erstmals gemeinsam veranstaltet. Um
diese Großveranstaltung zu schultern, kooperieren die im Kompetenzzentrum
für Nachwachsende Rohstoffe angesiedelte biomasse gmbh und das in
Regen ansässige Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald. Die Schirmherrschaft
der Messe hat der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten, Helmut Brunner, übernommen.
Ausstellungen, Vorträge und Maschinenvorführungen
Die Messeveranstalter haben wieder ein abwechslungsreiches Programm entworfen.
Vom Pelletofen mit Wassertasche bis zum Biomasseheizwerk werden alternative
Energieversorgungslösungen für die eigenen vier Wände angeboten.
Die Aufbereitung der hierfür erforderlichen regionalen Holzbrennstoffe
stellt ebenfalls ein zentrales Messethema dar, das durch Maschinenvorführungen
auf dem Freigelände abgerundet wird. Auch klimaschonende Fahrzeugantriebe
und Biokraftstoffe werden den Messebesuchern präsentiert. Das Messeangebot
ermöglicht außerdem den Blick unter die Motorhaube und stellt
die wichtigen Ansprechpartner aus Handel, Werkstatt und Verbänden
bereit. Vom Expertenwissen profitieren kann man zudem in einem anmeldepflichtigen
C.A.R.M.E.N.-Fachkongress zu "E85".
Stolz auf Holz
Insbesondere mit der stofflichen Nutzung von Holz wird sich das Netzwerk
Forst und Holz Bayerischer Wald befassen. Unter dem Motto "Stolz
auf Holz" sind Branchen wie Holzhandel, Zimmereien, Holzbau, Schreinereien,
Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Sägewerke, Bauberater und Architekten
aufgerufen, sich ihre Messefläche zu sichern.
Naturbau- und Dämmstoffe, Farben, Lacke und Bodenbeläge werden
ebenfalls ihre Beiträge für ein gesundes Wohnklima präsentieren.
Dabei wird die solargestützte Warmwasserbereitstellung ebenso berücksichtigt
wie die Sonnenstromerzeugung über Photovoltaikanlagen. Auch regionale
Baukonzepte und C.A.R.M.E.N.-Fachgespräche über Nachwachsende
Rohstoffe vermitteln Eigenheimbesitzern, Mietern und Bauherren interessante
Einblicke.
Tschechien als Partnerland
Als diesjähriges Partnerland der biomasse-Messe wird sich Tschechien
mit einem eigenen Stand präsentieren.
Die Messevorbereitungen und die Akquise von Ausstellern laufen auf Hochtouren,
die Anmeldung von Messeständen ist noch möglich.
Weitere Informationen rund um die "biomasse 2009 stehen im Internet
unter www.biomasse-messe.de.
Weitere Informationen und Anmeldung: biomasse gmbh, (http://www.biomasse-messe.de)
und Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald (http://www.holz-erleben.com)
Gymnasialpreis Nachwachsende Rohstoffe
Mit dem "Gymnasialpreis Nachwachsende
Rohstoffe" werden Facharbeiten prämiert, die sich mit dem Thema
Nachwachsende Rohstoffe beschäftigen und an regionalen Gymnasien
verfasst wurden. 1.500 Euro Preisgeld stellt die Volksbank Straubing auch
dieses Jahr wieder über die Stiftung Nachwachsende Rohstoffe zur
Verfügung, um die wissenschaftliche Arbeit der Preisträger zu
würdigen.
Nun wurden zehn Abiturienten in den Räumen der Volksbank Straubing
ausgezeichnet. Volksbankdirektor Dietmar Küsters und Ministerialdirigent
a. D. Reinhold Erlbeck, Vorstandsvorsitzender von C.A.R.M.E.N. und Mitglied
des Stiftungsrates, nahmen die Ehrungen vor.
Der erste Preis ging dieses Jahr an Christoph Habel vom Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium
in Cham. Seine Facharbeit mit dem Titel "Lignin - vom Holz zum Kunststoff"
beschäftigt sich mit der Verwertbarkeit der Holzkomponente Lignin,
insbesondere in der Kunststoffchemie.
Karin Braumandl, Abiturientin am Ursulinengymnasium in Straubing, erreichte
mit ihren Untersuchungen zum Thema "Hopfen als Phytopharmakon"
den zweiten Platz. In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Straubing
beschrieb sie die therapeutisch nutzbaren Inhaltsstoffe des Hopfens und
versuchte, diese zu extrahieren und nachzuweisen.
Den dritten Platz belegte Filip Meier vom Ludwigsgymnasium Straubing,
der mit Hilfe von Fragebögen den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz
von Produkten aus Nachwachsenden Rohstoffen unter Schülern untersuchte.
Sieben weitere Facharbeiten, wurden mit jeweils 100 Euro oder einem Büchergutschein
ausgezeichnet.
Weitere Informationen: Stiftung Nachwachsende Rohstoffe, im Internet zu
finden unter (http://www.StiftungNachwachsendeRohstoffe.de)
Formaldehyd bei Biogaserzeugung unerwünscht
Unter dem Titel "Formaldehyd - Minderungstechnik, Genehmigung,
EEG und Wirtschaftlichkeit" veranstaltet C.A.R.M.E.N., die bayerische
Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe, am 24. Juni 2009
im Straubinger Schulungs- und Ausstellungszentrum (SAZ) ein Fachgespräch.
Ab 10 Uhr sind Biogasanlagenbetreiber und Hersteller sowie alle fachlich
Interessierten herzlich eingeladen, sich in Vorträgen und Diskussionen
mit der Thematik auseinander zu setzen. Kooperationspartner ist die Niederbayerische
Regionalgruppe des Fachverbandes Biogas e.V.
Das C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch geht auf folgende Fragen ein: Wie entsteht
Formaldehyd, welche technischen Lösungen bieten die Firmen und wie
gehen Genehmigungsbehörden damit um?
Ergänzt wird die Veranstaltung durch Erläuterungen zum im EEG-Recht
verankerten Luftreinhaltungsbonus und den damit verbundenen wirtschaftlichen
Aspekten. Über 60 Teilnehmer haben sich ihren Platz bereits gesichert.
Weitere Anmeldungen zum Fachgespräch sind noch möglich, die
Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro, darin sind auch die Tagungsunterlagen
und das Mittagessen enthalten.
Aufgrund der aktuellen Thematik wird das C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch
am 1. Juli 2009 in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Biogas e.V. an der
Fachhochschule Hannover mit modifiziertem Programm ebenfalls angeboten.
Infos: C.A.R.M.E.N. Tel.: 09421/960-300, E-Mail: contact@carmen-ev.de

Biogas Forum Bayern
jetzt online
Das "Biogas Forum Bayern" ist ein Expertengremium
und eine Plattform zum Informations- und Wissenstransfer für die
landwirtschaftliche Biogasproduktion in Bayern. Es wird gefördert
durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten. Die Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches
Bauwesen in Bayern e.V. organisiert und koordiniert das "Biogas
Forum Bayern".
Im "Biogas Forum Bayern" finden sich Vertreter aus den verschiedensten
Bereichen zusammen, um als Experten im Gremium gemeinsam die Biogasproduktion
in Bayern zu verbessern. C.A.R.M.E.N. arbeitet in der Gruppe "Betriebs-
und volkswirtschaftliche Bewertung" mit.
Die Vision des Biogas Forum Bayern ist es, eine Plattform zum Wissensaustausch
darzustellen, so dass der Wissenstransfer von der Wissenschaft in die
Praxis und umgekehrt erfolgen kann.
Die Qualität der Biogasproduktion in Bayern soll verbessert werden.
Durch den Informationsaustausch aller Beteiligten in den verschiedensten
Gremien soll die fachliche Abstimmung erleichtert werden. Informations-,
Schulungs- und Beratungsmaterialien sollen die Berater und die Betreiber
von Biogasanlagen gleichermaßen aktuell und objektiv informieren
und schulen. Durch Konsensfindung aller Beteiligten soll ein zukünftiges
Qualitätsmanagement-System für die Biogasproduktion in Bayern
etabliert werden. Außerdem soll die Information der Öffentlichkeit
die Akzeptanz der landwirtschaftlichen Biogasproduktion verbessern.
Weitere Informationen: http://www.biogas-forum-bayern.de

Innovationspreis
Das nova-Institut lobt zum zweiten Mal
den Innovationspreis Biowerkstoff des Jahres 2009 aus. Der Preis wird
dieses Jahr auf dem Biowerkstoff-Kongress in Stuttgart verliehen.
Der Wettbewerb soll die Entwicklung neuer, materialgerechter Anwendungen
und Märkte für die verschiedenen Biowerkstoffe anregen.
Mögliche Themen für Einreichungen können sein: Neue
Werkstoff- und Produktentwicklungen, welche im Jahr 2009 am Markt
eingeführt wurden.
Die Teilnehmer reichen eine zwei DIN-A4-Seiten umfassende Beschreibung
ihres Werkstoffes und Produktes mit druckfähigem Bildmaterial
zur freien Verwendung in digitaler Form ein.
Infos und Bewerbungsadresse: nova-Institut, Dominik Vogt, Stichwort:
Innovationspreis - Biowerkstoff des Jahres 2009, Chemiepark Knapsack,
Industriestraße, 50354 Hürth

Forschungslandschaft
Das bayerische
Cluster Energietechnik und der ZAE Bayern haben in den letzten Monaten
die Forschungsaktivitäten im Bereich der Energietechnik unter
die Lupe genommen. Die Ergebnisse haben sie nun auf ihren jeweiligen
Internetseiten aufgelistet. Außerdem wurde eine Suchfunktion
eingebaut, die eine zielgerichtete Recherche ermöglicht.
Quelle und weitere Informationen: Info-Service (April 09) von Bayern
Innovativ, http://www.bayerisches-energie-forum.de,
http://www.cluster-energietechnik.de

Projekterfahrungen
Um kommunale Entscheidungsträger beim
Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort zu unterstützen, wurde
von der Agentur für Erneuerbare Energien
das Informationsportal http://www.kommunal-erneuerbar.de initiiert.
Der Fokus liegt auf großen Wind-, Solar- und Biomasseanlagen,
zu deren Installation Finanzierungsmodelle und Tipps gelistet werden.
Zum Informationsportal: http://www.kommunal-erneuerbar.de

Erneuerbare Wärme
spart Heizkosten
Neues Portal informiert Verbraucher
Wer seine Wohnung mit Erneuerbarer Wärme
beheizt, reduziert seine Heizkosten deutlich: Im Durchschnitt über
alle deutschen Haushalte lagen die Verbrauchskosten einer "Erneuerbaren"
Heizung im vergangenen Jahr um etwa 750 Euro niedriger als die einer
Heizung auf Basis von Heizöl, Erdgas oder Kohle. Die meisten
Wärmewechsler tauschen ineffiziente und kostenintensive Anlagen
gegen Holz- und Pelletheizungen, Solaranlagen oder Wärmepumpen
aus. Deshalb sparte diese Gruppe 2008 de facto sogar noch mehr ein:
3,5 Mrd. Euro, d.h. etwa 888 Euro pro Haushalt. Zu diesem Ergebnis
kommt ein aktuelles Kurzgutachten des Zentrums für Sonnenenergie-
und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW).
Quelle und Informationen: Agentur für Erneuerbare Energien 2009
und http://www.waermewechsel.de


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