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Newsletter/ nawaros®05/09
Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen
Newsletters nawaros®
Inhalt
Einweihung des Neubaus am Wissenschaftszentrum
in Straubing
Gut gelandet...
Aktueller Terminhinweis: 17. C.A.R.M.E.N.-Symposium
Hochschulpreis Nachwachsende Rohstoffe ausgeschrieben
17. Europäische Biomasse Konferenz & Ausstellung
Neues Forschungszentrum in Leuna
Schön lackiert
251 Studiengänge für Erneuerbare Energien
EEG-Navigator für Öko-Strom
energie-verstehen.de
Kompetenzzentrum
für Nachwachsende Rohstoffe:
Einweihung des Neubaus am Wissenschaftszentrum in Straubing
Am 8. Mai 2009 wurde am Wissenschaftszentrum Straubing der
Laborneubau eingeweiht. Er wird die Forschung und Lehre am Standort Straubing
unter einem Dach vereinen. Das im März 2006 begonnene Bauvorhaben
wurde im Januar 2009 fertig gestellt.
Der Neubau umfasst rund 2.800 m² Hauptnutzfläche, verteilt auf
insgesamt vier Stockwerke. Im Inneren ermöglichen Hightech-Labore,
moderne Büroräume und eine multifunktional nutzbare Technikumshalle
den Wissenschaftlern beste Bedingungen für die Forschung.
Der Präsident der TU München und Vorsitzende des Koordinierungsrats,
Professor Wolfgang A. Herrmann, freut sich besonders über die moderne
Ausstattung der Laboratorien. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer
sieht in der Eröffnung des Neubaus ein starkes Signal für die
Wissenschaftsstadt Straubing und ganz Bayern. Seehofer: "Das Kompetenzzentrum
Straubing mit seinem Wissenschafts-, Technologie- und Förderzentrum
belegt eindrucksvoll, dass herausragende wissenschaftliche Forschung nicht
nur in den Ballungszentren, sondern auch in der Region stattfindet. Wie
hier fünf Hochschulen, Wirtschaft und Industrie in vorbildlicher
Kooperation an einem Strang ziehen, macht Straubing europaweit einzigartig."
Für Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch verkörpert das
Wissenschaftszentrum zentrale Forderungen und Chancen einer modernen Hochschulpolitik
für das 21. Jahrhundert: Durch seine Kooperationen mit zahlreichen
Partnern aus Industrie und Wirtschaft steht es für die zielgerichtete
Zusammenarbeit der Forschung mit der Wirtschaft..."
"Mit diesem Neubau sind ausgezeichnete Rahmenbedingungen für
Spitzenforschung im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe geschaffen worden",
so TUM-Lehrstuhlinhaber und Gründungsdirektor des Wissenschaftszentrums,
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich.
Quelle und Infos: http://www.wz-straubing.de
Gut gelandet...
...ist das aktuelle C.A.R.M.E.N.-Jahrbuch "Nachwachsende
Rohstoffe - Wirtschafts-faktor Biomasse" in der nawaros-Redaktion.
Interessenten können es zum Preis von 19,95 Euro zzgl. MwSt. und
Versand bestellen.
Infos und Bestellung: C.A.R.M.E.N. e.V.,
Tel. 09421/960-300, Fax: -333, E-Mail: contact@carmen-ev.de
Aktueller Terminhinweis
17. C.A.R.M.E.N.-Symposium:
17. C.A.R.M.E.N.-Symposium:
Im Kreislauf der Natur - Naturstoffe für die moderne Gesellschaft:
Konjunkturmotor Nachwachsende Rohstoffe
06. bis 07. Juli 2009, Herzogschloss, Straubing
Infos: contact@carmen-ev.de
Hochschulpreis Nachwachsende Rohstoffe
ausgeschrieben
Im Frühjahr 2008 rief die Stiftung Nachwachsende Rohstoffe
in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Straubing den Hochschulpreis
Nachwachsende Rohstoffe ins Leben. Um junge Wissenschaftler zu fördern
und auszuzeichnen, die sich mit dem Thema Nachwachsende Rohstoffe beschäftigen,
stellt die Raiffeisenbank Straubing jährlich ein Preisgeld von 2.500
Euro zur Verfügung.
Im letzten Jahr wurde die Diplomarbeit des Baden-Württemberger Agraringenieurs
Thomas Pfeifle über die Ökonomie von Biogasanlagen ausgezeichnet.
Mittlerweile läuft bereits die Ausschreibung für den Hochschulpreis
2009.
Studierende und Doktoranden an Universitäten und Fachhochschulen
können ihre abgeschlossenen Diplom- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen
einreichen, sofern diesen das Thema Nachwachsende Rohstoffe zugrunde liegt
und sie mit der Note 2,5 oder besser bewertet wurden. Einsendeschluss
ist der 1. September 2009.
Weitere Infos zum Hochschulpreis Nachwachsende Rohstoffe:
Stiftung Nachwachsende Rohstoffe, Eva-Maria Hollweck,
Tel.: 09421/960-300, Fax: -333,
http://www.StiftungNachwachsendeRohstoffe.de

17. Europäische
Biomasse Konferenz & Ausstellung
C.A.R.M.E.N. organisiert Messestand, interessierte Firmen willkommen
Vom 29. Juni bis 3. Juli 2009 findet in Hamburg
die 17. Europäische Biomasse Konferenz & Ausstellung statt.
Für interessierte Firmen und Institutionen organisiert C.A.R.M.E.N.
einen attraktiven Gemeinschaftsstand. Dieser ermöglicht es kostengünstig,
sich einem hochkarätigen internationalen Publikum zu präsentieren.
Die Biomasse Konferenz ist die Plattform für weltweit führende
Biomasse-Experten und Entscheidungsträger aus Forschung, Industrie
und Wirtschaft.
Nach Würzburg (1998) und Berlin (2007) findet auch die 17. Europäische
Biomasse Konferenz wieder in Deutschland, diesmal Hamburg, statt. C.A.R.M.E.N.
nimmt seit 1998 an diesem internationalen Ereignis teil und hat in der
Vergangenheit bereits Gemeinschaftspräsentationen in Würzburg,
Sevilla, Amsterdam, Rom, Berlin und Valencia für zahlreiche Mitaussteller
organisiert.
Die Ausstellung ist bis zum 2. Juli 2009 - öffentlich und kostenlos
- zu besichtigen.
Für Hamburg konnte von C.A.R.M.E.N. als Hauptaussteller der ZVI-Straubing
gewonnen werden. Außerdem wird das Technologie- und Förderzentrum
(TFZ) aktuelle Arbeitsschwerpunkte darstellen. Die HDG Bavaria GmbH
aus Massing wird ihre Heizsysteme für Holz vorstellen. Die beiden
österreichischen Firmen Guntamatic Heiztechnik GmbH (Anbieter von
Biomasse-Heizanlagen) aus Peuerbach und Vialit ((Raps-)Asphalttechnologie
im Straßenbau) aus Braunau am Inn werden ebenfalls die Gelegenheit
nutzen, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren.
Der ZVI-Straubing wird mit einem Modell die Zukunft Straubings als Kompetenzregion
für Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie' visualisieren. 2.200
Menschen haben in Straubing-Sand bereits einen Arbeitsplatz gefunden,
die Tendenz ist weiterhin steigend.
Der neu errichtete BioCubator, ein als Unternehmerzentrum für Nachwachsende
Rohstoffe konzipierter innovativer Neubau, bietet auf über 1.000
m² Mietfläche attraktivste Labor-, Büro- und Lagerflächen.
Das Gebäude wurde in konsequenter Holzbauweise errichtet, mit Flachs
gedämmt und mit einer Pelletheizung ausgestattet. Es gilt als Vorzeigeprojekt
für das Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen und wird am Messestand
in Hamburg anschaulich präsentiert.
Firmen und Institutionen, die sich auf der Biomassekonferenz in Hamburg
präsentieren möchten, haben noch bis zum 19. Juni 2009 Gelegenheit,
sich ihre Ausstellungsfläche am C.A.R.M.E.N.-Gemeinschaftsstand
zu sichern.
Infos und Reservierungen: C.A.R.M.E.N. e.V., Walter Wallrapp,
Tel.: 09421/960-374

Neues Forschungszentrum
in Leuna
50 Millionen Euro will das Land Sachsen-Anhalt
gemeinsam mit dem Bund und der Fraunhofer-Gesellschaft für ein
Bioraffinerie-Forschungszentrum für Nachwachsende Rohstoffe investieren.
Gebaut werden soll am Chemiestandort Leuna. Forschungsgegenstand ist
das Aufzeigen neuer Wege der Nutzung Nachwachsender Rohstoffe und
die industrielle Produktion von Chemikalien, Kraftstoffen, Strom und
Wärme.
Quelle: EUWID - Europäischer Wirtschaftsdienst - Neue Energien
vom 15.04.09

Schön lackiert
Möbellacke,
die zur Hälfte auf Basis Nachwachsender Rohstoffe bestehen,
wurden kürzlich von den Wissenschaftlern vom Fraunhofer-Institut
für Holzforschung (WKI) entwickelt und auf der European Coating-Show
in Nürnberg präsentiert.
Die Wissenschaftler haben wasserverdünnbare Möbellacke
auf Basis von Pflanzenölen und Zuckern entwickelt, die in ihren
Eigenschaften den handelsüblichen Lacken in nichts nachstehen.
Erstmals ist es den Forschern auch gelungen, einen Acryllack auf
Basis von gewöhnlichen Zuckern herzustellen. Dieser besteht
zu über 60 Prozent aus Nachwachsenden Rohstoffen und enthält
härtere Grundbausteine als gewöhnliche Acryllacke.
Quelle und weitere Infos: http://www.wki.fraunhofer.de

251 Studiengänge
für Erneuerbare Energien
Das ergibt eine aktuelle Studie des Wissenschaftsladen
Bonn. Doch die Qualität des Studienangebots ist nicht ausreichend
gesichert.
"Die Hochschulen haben auf die Nachfrage der Unternehmen aus dem
Bereich der Erneuerbaren Energien deutlich reagiert", sagt Theo
Bühler, Experte für Erneuerbare Energien beim Wissenschaftsladen
Bonn. 144 Studiengänge gab es im Wintersemester 2007/2008, die
sich vollständig auf Erneuerbare Energien konzentrierten oder einen
umfangreichen Schwerpunkt in diesem Themenfeld setzten. Zwei Jahre später,
zum Wintersemester 2009/2010, werden es bereits mehr als 260 Studiengänge
sein. Legt man die Angaben der Hochschulen zu Grunde, wären es
noch deutlich mehr Studienangebote.
Solche Studienangebote haben die Experten des Wissenschaftsladen Bonn,
die erstmals 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums die Hochschullandschaft
im Bereich Erneuerbare Energien untersuchten, daher nicht berücksichtigt.
Doch welcher Studiengang eignet sich für wen? Wie früh sollte
man sich spezialisieren? Arbeitsmarktexperte Theo Bühler rät,
das eigene Interesse in den Vordergrund zu stellen: "Wenn jemand
schon weiß, dass er später in die Photovoltaik, die Bioenergie
oder die Geothermie will, dann sollte er ruhig auch ein so speziell
ausgerichtetes Studienangebot wählen."
Auf der bundesweiten Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien am
15. und 16. Mai 2009 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen präsentieren
sich 23 Hochschulen mit ihren auf Erneuerbare ausgerichteten Studiengängen.
Eine Infothek gibt zudem einen Überblick über Studiengänge
und Weiterbildungsmöglichkeiten: Mehr Infos: www. jobmesse-ee.de
Die Übersicht mit allen 251 Studienangeboten ist außerdem
im Internet zu finden: www.jobmotor-erneuerbare.de/studienangebote
Quelle: Wissenschaftsladen Bonn, Pressemitteilung vom 26.04.2009 (http://www.wilabonn.de)

EEG-Navigator für
Öko-Strom
Mit Hilfe des EEG-Navigators im Internet
(www.eeg-navigator.de) lassen sich die unterschiedlichen Einspeisevergütungen
für Strom aus Erneuerbaren Energien ab sofort schnell und einfach
ermitteln.
Ab 18. Februar 2009 bietet die VBEW Dienstleistungsgesellschaft mbH
eine neue Software zur Bestimmung der Vergütung für nach
dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Strom an.
Die Anwendung richtet sich an Netz- und Anlagenbetreiber sowie alle
anderen Organisationen, die sich mit der EEG-Umsetzung auseinandersetzen.
Der EEG-Navigator besteht aus einem Vergütungsrechner, der die
Einspeisevergütungen nach den Erneuerbaren Energien Gesetzen
(EEG 2009, EEG 2004 und EEG 2000) berechnet.
Dem Anwender steht im Internet automatisch immer die neueste Version
zur Verfügung.
Ansprechpartner: Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft
e.V. (VBEW), München, Detlef Fischer, Tel.: 089/380182-60, (http://www.vbew.de)

energie-verstehen.de
Das Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie stellt auf der Internetseite www.energie-verstehen.de
Informationen zum Energiemix, über Strompreise, Anbieterwechsel
und zum Stromsparen bereit.
Quelle und Infos: http://www.umweltjournal.de


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