Newsletter/ nawaros®10/08

Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters nawaros®

Inhalt

C.A.R.M.E.N. auf dem ZLF
Auf nach Rosenheim: Landwirtschaftsminister Miller eröffnet 'biomasse 2008'
Fachkongress zur Messe in Rosenheim
C.A.R.M.E.N.-Fachgespräche auf der 'biomasse 2008'
E85-Sonderedition
Ein Klimahaus® für Deutschland
Mammut-Holzachterbahn

C.A.R.M.E.N. auf dem ZLF
Bier und Breze - was bekommt der Landwirt?

Das 124. Zentrallandwirtschaftsfest (ZLF) in München ist erfolgreich zu Ende gegangen. 375.000 Besucher nutzten die Vielfalt von 650 Ausstellern aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Landtechnik und Forstwirtschaft.
Unter dem Motto "Landwirtschaft voller Energie und Leben" präsentierte sich auch C.A.R.M.E.N. Gemeinsam mit der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), der Avia Mineralöle, der Diermeier Mineralöle und dem Flughafen München wurden Kraft- und Schmierstoffe aus der heimischen Landwirtschaft vorgestellt. Insbesondere eine am Stand betriebene Pflanzenölpresse lieferte reichlich Diskussionsgrundlage zur Verwendung von Rapsöl und Presskuchen für Kraftstoffe und Futtermittel.
Die Partner aus dem Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, Wissenschaftszentrum, Technologie- und Förderzentrum und C.A.R.M.E.N. präsentierten ihre Arbeitsschwerpunkte. Im Mittelpunkt der C.A.R.M.E.N.-Darstellung stand die Diskussion um "Teller und Tank". Die Transparente zur Preisentwicklung bei Brot und Bier wurden angeregt diskutiert.
Das Technologie- und Förderzentrum veranschaulichte mit Exponaten die Volumenunterschiede verschiedener Brennholzsortimente und Stapelvarianten. Produktion, Qualität und Anwendung von Rapsölkraftstoffen in der Landwirtschaft waren ein weiterer Schwerpunkt, der durch die Präsentation von drei rapsöltauglichen Schleppern auf dem Außengelände ergänzt wurde.
Am Stand des Wissenschaftszentrums konnte man sich neben der Präsentation aktueller Forschungstätigkeiten über den neuen Masterstudiengang zu Nachwachsenden Rohstoffen, der ab dem 15. Oktober erstmals in Straubing angeboten wird, informieren.
Prominente Besucher
Bei einem Messerundgang konnte die Landwirtschaftsministerin von Südafrika, Lulama Xingwana, mit ihrem Gefolge am C.A.R.M.E.N.-Stand begrüßt werden. Landwirtschaftsabgeordnete aus Baden-Württemberg, niederländische Energieberater, Landentwickler der Bayerischen Landessiedlung und nach Brasilien ausgewanderte, an der Ethanol-Produktion interessierte Deutsche nutzten ebenfalls die Gelegenheit, sich am C.A.R.M.E.N.-Stand über Landwirtschaft und Energie zu informieren.

Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V.


Auf nach Rosenheim:
Landwirtschaftsminister Miller eröffnet 'biomasse 2008'
Messe, Kongress und Fachgespräche zu Nachwachsenden Rohstoffen in Rosenheim

Vom 07. bis zum 09. November 2008 findet die "biomasse 2008" als Fach- und Verbrauchermesse für Nachwachsende Rohstoffe und Solarenergie bei freiem Eintritt im Lokschuppen in Rosenheim statt.
Der Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, wird die Messe am 7. November um 10:00 Uhr eröffnen. Er hat die Schirmherrschaft übernommen. Für den Landwirtschaftsminister ist der Klimawandel, neben dem steigenden Bedarf an Lebensmitteln und Energie aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung, eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaft.
Chancen nutzen
Bayerische Agrarpolitik ist für den Staatsminister in hohem Maße auch Vorsorgepolitik. Sein agrarpolitisches Ziel ist es, für die Land- und Forstwirtschaft günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Risiken des Klimawandels bewältigt und die damit verbundenen Chancen genutzt werden können.
Bei der Förderung von Biomasseheizwerken ist Bayern führend. Aufgrund ihres hohen technischen Standards tragen sie erheblich zur Einsparung des Treibhausgases CO2 bei. Auch bei der Installation von Pelletheizungen führt Bayern die Rangliste der Bundesländer mit knapp 37.500 Pelletheizungen an, gefolgt von Baden-Württemberg mit rund 16.000 Anlagen.
Doch auch das Heizen mit Scheitholz oder die Ergänzung der Heizung durch eine thermische Solaranlage stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs, bieten die auf heimischen Nachwachsenden Rohstoffen basierenden Möglichkeiten doch eine zunehmende Unabhängigkeit von endlichen fossilen Energieträgern wie Öl, Gas oder Kohle.
Diesem Trend wird die "biomasse 2008" Rechnung tragen. Nie zuvor können so viele Aussteller aus dem Bereich der Holzaufbereitung in Rosenheim begrüßt werden. Holzhäcksler, -spalter und automatische Bündel- bzw. Stapelmaschinen sowie Einblasgeräte beweisen auch in Freilandvorführungen, dass die kräftezehrende Brennholzbereitstellung endgültig der Vergangenheit angehört.
Fachvorträge präsentieren innovationsstarke Branche
Neben dem umfangreichen Ausstellungsbeiträgen wird in Vorträgen auch theoretisches Wissen angeboten: Ein kostenpflichtiger C.A.R.M.E.N.-Fachkongress stellt den aktuellen Stand beim Energiepflanzenanbau vor, geht auf Veredelungsmöglichkeiten und die Verwertung von Reststoffen ein.
In kostenfreien C.A.R.M.E.N.-Fachgesprächen zur Kombination von Pelletöfen mit Solarkollektoren, zur Wärmegewinnung aus Erneuerbaren Energieträgen (u. a. Miscanthus) und zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren wie Photovoltaik, Festbrennstoffe und Pflanzenöl sowie Biogas kommen Fachleute der Branche zu Wort.

Infos: biomasse gmbh, http://www.biomasse-messe.de



Alternative Rohstoffe für Bioenergie
Fachkongress zur Messe in Rosenheim

Mit dem Titel "Alternative Rohstoffe für Bioenergie" findet am 07. November 2008 ab 10:00 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum (Ku'Ko) in Rosenheim ein C.A.R.M.E.N.-Fachkongress statt. Die Veranstaltung richtet sich an Land- und Forstwirte, Anlagenhersteller und -betreiber, Beschäftigte in Forschung und Entwicklung sowie fachlich Interessierte.
Im vergangenen Jahr wuchsen in Deutschland auf zwei Millionen Hektar Energiepflanzen, dies entspricht zwölf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Nach einer Studie des Bundesumweltministeriums kann diese Fläche mehr als verdoppelt werden, ohne Nahrungsmittelengpässe zu verursachen. Zählt man zu den eigens angebauten Energiepflanzen noch die anfallenden Reststoffe hinzu, kann Deutschland bis 2050 zu 25 Prozent mit Bioenergie versorgt werden.
Der Fachkongress stellt den aktuellen Stand beim Energiepflanzenanbau vor, geht auf Veredelungsmöglichkeiten und die Verwertung von Reststoffen ein.

Weitere Informationen: Für den Fachkongress wird eine Teilnahmegebühr von 35 Euro erhoben. Darin sind Verpflegung und Mehrwertsteuer enthalten.



Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Biomasse
C.A.R.M.E.N.-Fachgespräche auf der 'biomasse 2008'

Am 8. und 9. November 2008 finden in Rosenheim auf der Fach- und Verbrauchermesse für Nachwachsende Rohstoffe und Solarenergie "biomasse 2008" jeweils ab 10:00 Uhr C.A.R.M.E.N.-Fachgespräche zu Bioenergie statt. Dabei wird der Fokus auf Referenten aus der Wirtschaft gelegt, die ihre Produkte präsentieren. Die Vorträge richten sich an Land- und Forstwirte, Kaminkehrer, Eigenheimbesitzer und fachlich Interessierte. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Samstag, den 8. November werden vormittags "Biokraftstoffe für die Landwirtschaft" thematisiert.
Der Sonntagvormittag beginnt mit Referaten zur "Wärme aus Erneuerbaren Energieträgern". Am Nachmittag steht "Strom aus Erneuerbaren Energieträgern" wie Photovoltaik und Biogas auf dem Programm.




E85-Sonderedition

"Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern - Mit Tankaktion Verbraucher ansprechen", unter diesem Titel hat der C.A.R.M.E.N. e.V. die dritte Auflage einer Sonderausgabe im Layout des monatlichen Newsletters nawaros® produziert.
Die Edition wird auf Messen, Veranstaltungen und Ausstellungen ausgelegt und kann kostenfrei bei C.A.R.M.E.N. bestellt werden.
Die Beiträge der Edition gehen auf Serienfahrzeuge auf dem deutschen Markt, Umrüstmöglichkeiten, Kraftstoffeigenschaften, Umweltnutzen und Beimischung ein. Herstellungswege, Wirtschaftlichkeit und der Einsatz in Kleinmotoren werden ebenfalls berücksichtigt. Abgerundet wird die Übersicht durch einen Kostenvergleich und die Auflistung von Internetseiten für vertiefende Recherchen. Mit dieser Sonderedition, die erstmals auf sechs Seiten produziert wurde, soll auch der Ausbau des Bio-Ethanol-Netzwerkes Bayern vorangetrieben werden.

Bestellung: C.A.R.M.E.N., E-Mail: contact@carmen-ev.de



Ein Klimahaus® für Deutschland
Klima und Klimaschutz erleben

Als anschauliches und begreifbares Erlebnis für Jedermann werden im Klimahaus Bremerhaven ab März 2009 wissenschaftliche Daten und Fakten rund um Klima und Klimaschutz vorgestellt. Dabei unterteilt sich die Ausstellung in verschiedene Bereiche.
Das Thema "Reise" nimmt den größten Ausstellungsbereich ein. Hier wird der Besucher an einem Tag rund um die Welt geführt, immer entlang des achten östlichen Längengrads. Auch an den realistischen Temperaturen, die sich zwischen Sahelzone und Antarktis finden, werden die unterschiedlichen Klimazonen erlebbar gemacht.
Im Ausstellungsbereich "Elemente" ist Aktion gefragt. Anhand von über 100 Exponaten zu Klimaexperimenten werden mit Feuer, Erde, Wasser und Luft die Physik des Klimas simuliert sowie Stürme und Vulkanausbrüche inszeniert.
Der Beitrag, den jeder Einzelne in seinem Alltag zur Entlastung der Umwelt leisten kann, wird mit der Präsentation "Perspektiven" demonstriert. Vergangenheit, Gegenwart und Auswirkungen auf die Zukunft des Klimas werden hier veranschaulicht.
Deutschland unterstreicht mit einer Lern- und Erlebniswelt wie dem Klimahaus seine Vorreiterrolle in Sachen Klimaforschung und Klimaschutz.
Am 1. März 2009 eröffnet das Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost. Jährlich werden etwa 600.000 Besucher erwartet. Mit einem Investitionsvolumen von 70 Millionen Euro gehört die 18.800 qm große Wissens- und Erlebniswelt zu den größten Bauprojekten im Bereich Freizeiteinrichtungen.

Info: Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost, (http://www.klimahaus-bremerhaven.de)

Mammut-Holzachterbahn

Der Erlebnispark Tripsdrill liegt unweit der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart - umgeben von Wald, Wiesen und Weinbergen. Hier lag die Entscheidung für eine Achterbahn aus Holz in der Natur der Sache. "Das Naturprodukt - die reine Holzkonstruktion vom Mammut - bot sich für uns also regelrecht an", erklärt Tripsdrill-Geschäftsführer Helmut Fischer.
Wichtiger Faktor war außerdem, dass die Holznutzung thematisiert wird. Für diese passende Gestaltung konnte aus einem Nachbarort eine alte Sägemühle übernommen werden, die im Park wieder aufgebaut wurde. Die gesamte Holzachterbahn stellt eine Sägemühle dar. So können sich die Besucher bereits vor der Fahrt auf das Thema Holz einstimmen. Die Züge sind als Sägen gestaltet.
Nicht nur alle beteiligten Firmen, sondern auch das Holz stammt aus Deutschland.
Das Mammut-Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Baustoff Holz mit seinen vorteilhaften Eigenschaften dieser Achterbahn einen besonderen und einzigartigen Charakter verleiht. Es handelt sich um deutsches Kiefernholz aus Hessen, das dank einer Spezialimprägnierung eine Haltbarkeit von 50 Jahren garantiert.
Die Holzachterbahn Mammut verfügt über eine 860 Meter lange Fahrtstrecke. Von einer maximalen Höhe von 30 Metern schießt die Bahn mit 24 Fahrgästen ins erste Tal. Beim effektvollen ersten Schuss erreicht man eine Geschwindigkeit von über 80 km/h.
Die historischen Wurzeln der Holzachterbahnen liegen im 15. / 16. Jahrhundert. Damals wurden in Russland mit Holzgebälk künstliche Berge errichtet. Das Holz wurde im Winter mit Wasser übergossen. So konnten die Menschen die vereisten Berge herunterfahren. Damit man dieses Angebot auch im Sommer nutzen konnte, wurden im Jahr 1784 Schlitten mit Steinrädern gebaut.

Quelle und Infos: http://www.tripsdrill.de/presse


 

 
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