

Newsletter/ nawaros®10/07
Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen
Newsletters nawaros®
Inhalt
Serienmäßig: Pflanzenölschlepper
Hopfen zur Arzneipflanze des Jahres gewählt
Flächenstilllegung wird 2008 ausgesetzt
Pelletbranche erwartet deutlichen Aufschwung
Dienstantritt des Fox bei C.A.R.M.E.N.
KMU-innovativ
Freizugang ins Portal
Bäume für das Klima
-G-E-D-R-U-C-K-T-E-S-
ParallelWelten: Jugendliche und Umweltbildung
Serienmäßig
zu haben:
Deutz und Fendt setzen auf Pflanzenölschlepper
Deutz Fahr präsentiert NaturalPower Rapsölschlepper
Mit dem Agrotron NaturalPower bringt Deutz Fahr den ersten Schlepper auf
den deutschen Markt, der ab Werk für den Betrieb mit Rapsölkraftstoff
nach DIN V 51605 freigegeben wurde, inklusive 24 Monaten Garantie. Der
Rapsölschlepper basiert auf der neuen Agrotron M Baureihe (131 -
184 PS) und verfügt über das patentierte DEUTZ Fuel Management®,
bestehend aus einer in die Motorregelung integrierten Kraftstoffregelung
und einem Zwei-Tank-System. Auch beim Betrieb mit Rapsöl hält
der Motor die Abgasgrenzwerte der Stufe 3 ein.
Fendt stellt 820 Variogreentec vor
Der mit Rapsöl betriebene Traktor, 820 Variogreentec, wurde in ein
vorhandenes Traktorkonzept integriert. Dieses "neue" Konzept,
welches gemeinsam mit dem Motorenhersteller Deutz entwickelt wurde, basiert
auf einem ventilgesteuerten Zwei-Tank-System mit einem 340 l Rapsöltank
und einem 80 l Dieseltank. Die Tankvolumina sind auf einen 80-prozentigen
Rapsölbetrieb ausgelegt und damit auf Schlepper ausgerichtet, die
hauptsächlich mit hoher Motorauslastung betrieben werden. Das Motormanagement
regelt die Umstellung zwischen Rapsöl- und Dieselbetrieb. Lediglich
kurz vor dem Abstellen des Motors muss manuell auf Dieselbetrieb umgeschaltet
werden, falls das Management zuvor den Rapsälbetrieb eingestellt
war.
Vornorm DIN V 51605 für Rapsölkraftstoff
Für den zuverlässigen Betrieb pflanzenöltauglicher Motoren
ist eine gleichbleibende Qualität des Pflanzenölkraftstoffes
notwendig. Des Weiteren ist es im Zuge der Einführung des Energiesteuergesetzes
für Ölmühlen zwingend erforderlich, die Vornorm DIN V 51605
zur Erlangung von Steuerbegünstigungen zu erfüllen. Beide Pflanzenölschlepper
sind von den Herstellern für Rapsöl nach DIN V 51605 freigegeben.
Qualitätsmanagement für die Herstellung von Rapsölkraftstoff
Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) erarbeitete einen Maßnahmenkatalog
zur Unterstützung eines Qualitätsmanagements in dezentralen
Ölmühlen. Damit wird dem Ölmühlenbetreiber ein praxistaugliches
Instrument an die Hand gegeben, um eine Verbesserung der Rapsölqualität
zu erreichen. Bekannte Fehlerquellen im Produktionsablauf werden aufgezeigt.
Des Weiteren kann eine lückenlose Dokumentation der Bereitstellungsprozesse
für ein betriebliches Qualitätssicherungssystem erfolgen.
Im Rahmen der deutschlandweiten Informationsinitiative "Biokraftstoffe
für die Land- und Forstwirtschaft" werden im Biokraftstoff-Portal
ausführliche Informationen über Pflanzenölkraftstoff veröffentlicht.
Quelle und weitere Informationen: www.deutz-fahr.de,
www.fendt.com, www.tfz.bayern.de
und /www.biokraftstoff-portal.de
Hopfen zur Arzneipflanze des Jahres gewählt
Die Universität Würzburg hat den Hopfen, botanisch
Humulus lupulus, zur Arzneipflanze des Jahres 2007 gewählt. Damit
wird eine Kulturpflanze gewürdigt, die nicht nur ein wesentlicher
Rohstoff für die Bierherstellung ist, sie zählt auch zu den
wichtigsten Arzneipflanzen, die in Deutschland zu Phytopharmaka verarbeitet
werden.
Extrakte aus den Hopfenzapfen, den zwei bis vier Zentimeter langen, grünlich-gelben
weiblichen Blütenständen, bilden heute in Kombination mit der
Baldrianwurzel die häufigste Darreichungsform pflanzlicher Schlaf-
und Beruhigungsmittel. "Klinische Prüfungen der jüngsten
Vergangenheit zeigen, dass diese Kombination in der Behandlung von Unruhezuständen
und Einschlafstörungen sinnvoll ist.", so ein Sprecher der Universität.
Bereits im 13. Jahrhundert beschrieb ein arabischer Arzt die schlaffördernde
Wirkung des Hopfens, die heute wissenschaftlich anerkannt ist. Dieses
Wissen ging im Laufe der Zeit verloren und wurde erst im ausgehenden 18.
Jahrhundert wiederentdeckt. So soll König Georg III. von England
1787 seine Schlafstörungen mit einem Hopfenkissen gemildert haben.
Die Ärzte dieser Zeit beschreiben den Hopfen als Bittermittel für
den Magen und Nervenmittel zur Beruhigung.
Kostenlose FNR-Broschüre "Arzneipflanzen - Anbau und Nutzen"
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) geht in ihrer neuesten
Publikation "Arzneipflanzen - Anbau und Nutzen" ebenfalls auf
die Wirkungsweise und Anwendungsgebiete des Hopfens ein. Darüber
hinaus wird ein breites Spektrum an Arzneipflanzen dargestellt, die in
Deutschland genutzt werden. Zugleich werden für ausgewählte
Pflanzen biologische und pharmakologische Daten aufgeführt, die ein
besseres Verständnis der Arzneiwirkungen ermöglichen. Von Arnika
bis Zaubernuss informiert die Broschüre auf 87 Seiten über Heilpflanzen
und Therapieansätze, denn gegen beinahe jede Krankheit ist einKraut
gewachsen.
Die nebenwirkungsarmen Phytopharmaka bereichern die moderne Medizin in
vielerlei Weise und bieten teilweise eine echte Alternative. Vor allem
zur Behandlung von leichten Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen
wie Erkältungen, Magenbeschwerden und Schlafstörungen erfreuen
sie sich großer Beliebtheit beim Verbraucher.
Die Broschüre kann auf www.fnr.de unter der Rubrik Literatur kostenfrei
bestellt und als pdf heruntergeladen werden.
Weiter Informationen im Internet unter: http://www.gesundheit.de/medizin/naturheilmittel/hopfen/index.html
Flächenstilllegung wird 2008 ausgesetzt
Am 25. September stimmte das Europaparlament dem Vorschlag
der EU-Kommission zu, die obligatorische Flächenstilllegung für
2008 auszusetzen. Der weltweite Anstieg der Getreidepreise und ein Rückgang
der Vorräte gaben den Ausschlag für die Entscheidung. Sollten
die Landwirte die stillgelegten Flächen komplett wieder bewirtschaften,
könnten nach Einschätzung der Kommission 2008 zehn Millionen
Tonnen zusätzliches Getreide geerntet werden.
Die EU-Flächenstilllegung wurde von der Europäischen Gemeinschaft
1992 als Instrument zur Markt-steuerung eingeführt und um die landwirtschaftliche
Überschussproduktion einzudämmen. Seit den frühen Neunzigern
haben sich jedoch die Verhältnisse auf den Agrarmärkten grundlegend
geändert. Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen in
Form von Lebensmitteln und Viehfutter, aber auch als Energieträger
oder Nachwachsende Rohstoffe hat weltweit enorm zugenommen, so dass momentan
keine Überschüsse mehr existieren.
Neil Parish vom Agrarkommitee des Europäischen Parlaments: "I
think there is a moral argument here as well. When the world has plenty
of food, then perhaps Europe does not need altogether to do its share
of production, but when the world is short of food and the prices go up,
then Europe is morally obliged toproduce food. (
)"
Weitere Informationen: http://www.europarl.europa.eu
Pelletbranche erwartet deutlichen Aufschwung
Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes
e.V. (DEPV) forderte die in ihrem Amt bestätigte DEPV-Vorsitzende
Beate Schmidt eine weitere Professionalisierung der Branche. Auch wenn
das Wachstum im Pelletmarkt im Jahr 2007 hinter den Erwartungen zurückgeblieben
sei, rechne man aufgrund der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen
in den nächsten Jahren mit einem starken Anstieg von Pelletheizungen
in Deutschland.
Schmidt sagte: "Auf dem Wärmemarkt lassen sich durch regenerative
Energie erhebliche Potentiale an Kohlendioxid- und Energieeinsparung erzielen.
Als modernster Energieträger aus Holz haben Pellets dabei die besten
Entwicklungschancen." Das neue Erneuerbare Wärme-Gesetz von
Baden-Württemberg zeige prinzipiell in die richtige Richtung. Die
Substituierung der Nutzungspflicht durch Energieeinsparmaßnahmen
gehe aber zu weit. Auch die Begrenzung auf Wohngebäude sei fachlich
nicht begründbar. Die öffentliche Hand habe beim Thema Erneuerbare
Energien eine Vorbildfunktion und müsse von Beginn an miteinbezogen
werden.
Der DEPV rechnet bis zum Jahr 2015 mit einem bundesweiten Bestand zwischen
500.000 und einer Million Pelletheizungen. Wenn die Politik ihre Vorgaben
erreichen will, bis zum Jahr 2020 europaweit 20 Prozent der Primärenergie
auf regenerativer Basis zu erzeugen, muss der Wärmemarkt durch eine
Kombination aus Förder- und Ordnungspolitik angeschoben werden, betonte
Schmidt.
Quelle: Gekürzte Wiedergabe einer Pressemeldung des DEPV vom 8. Oktober
2007 im Internet unter http://www.depv.de

Dienstantritt des Fox
bei C.A.R.M.E.N.
Am 17. Oktober konnte bei C.A.R.M.E.N. ein neues "Teammitglied"
begrüßt werden. Es handelt sich umeinen VW-Fox, den derzeit
kleinsten Vertreter des Wolfsburger Autobauers.
Der Flitzer wurde von der Raiffeisenbank Straubing eG an C.A.R.M.E.N.
übergeben. Insgesamt wurden bayernweit 230 dieser Kleinwagen an soziale
und gemeinnützige Einrichtungen übergeben. Die Volks- und Raiffeisenbanken
finanzieren die Aktion über den VR-Gewinnsparverein.
Der "Antrieb" macht den Fox zu einem echten C.A.R.M.E.N.-Teammitglied,
denn von den ersten Kilometern an fährt er mit Bio-Ethanol. Noch
vor der Anmeldung des Fahrzeugs bei der Kfz-Zulassungsstelle, wurde ein
zusätzliches Steuergerät eingebaut, welches nun den Betrieb
mit jedem beliebigen Mischungsverhältnis von Bio-Ethanol und Benzin
ermöglicht.
Die Sensoren des Steuergerätes messen laufend die Motortemperatur
und optimieren das Kalt- und Warmstartverhalten sowie den Sauerstoffanteil
im Kraftstoffstrom und die Kraftstoffeinspritzmenge.
Bio-Ethanol ist in Deutschland an etwa 100 Tankstellen in Form von E85
erhältlich. E85 ist ein Gemisch aus 85 Prozent Bio-Ethanol und 15
Prozent Superbenzin.
Auf der Fach- und Verbrauchermesse "biomasse 2007" wurde der
Fox, im Rahmen der Sonderschau "CO2-reduzierte Mobilität",
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Infos: C.A.R.M.E.N., Sabine Haselbeck, E-Mail: ha@carmen-ev.de

KMU-innovativ
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
führt ein neues Forschungsförderungsprogramm für innovative
KMU (KMU-innovativ) ein. Es ist mit 300 Mio. Euro ausgestattet.
Das Programm dient dazu, innovative Unternehmen aus dem Mittelstand an
die BMBF-Projektförderung heranzuführen.
Diese erhalten durch einen Lotsendienst Hilfe bei der Antragstellung und
werden für Detailinformationen an den zuständigen Projektträger
zur Beratung verwiesen. Der thematische Schwerpunkt liegt zunächst
auf Feldern wie Nanotechnologie, Produktionstechnologien und Technologien
der Ressourcen- undEnergieeffizienz.
Quelle und Informationen: Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF), Tel. des Lotsendienstes: 0800 2623009 (http://www.kmu-innovativ.de)
Freizugang ins Portal
Mit dem Benutzernamen "carmen" und dem Passwort
"nachwachsend", bietet das nova-Institut einen Freizugang in
sein Nachrichtenportal www.nachwachsende-rohstoffe.info
an. Der Zugang ist gültig bis zum 20.11.2007.
Das Nachrichten-Portal für Nachwachsende Rohstoffe erfreutsich seit
seiner Gründung im Jahre 2002 zunehmender Beliebtheit und konnte
sich als zentrale Informationsquelle für die stoffliche und energetische
Nutzung etablieren. Die umfangreichen Dienstleistungen des kostenpflichtigen
Portals (Jahres-Abo: 75 Euro, inkl. 19 Prozent MwSt.) schätzen inzwischen
rund 450 Unternehmen, Verbände und Institute als Abonnenten. Insgesamt
sind inzwischen über 6.700 Nachrichten verfügbar, die komfortabel
und schnell mittels Volltext- und Schlüsselbegriffsuche aus der Datenbank
abgerufen werden können.

Bäume für das Klima
Über Klima-Krise reden reicht nicht, es muß gehandelt
werden und zwar gemeinsam. CO2-Emissionen müssen reduziert, nicht
vermeidbare Emissionen durch dauerhafte CO2-Bindung ausgeglichen werden,
z. B. durch großflächig angelegte Wälder. Im Rahmen von
Schulaktionen unterstützen Kinder und Jugendliche die weltweite "Eine
Milliarde Bäume Kampagne" der Vereinten Nationen und pflanzen
Bäume. Wie viele? So viele wie möglich, denn die "Plant
for the Planet - Initiative" lädt ein, gemeinsam zur Tat zu
schreiten und richtet sich mit ihrem Appell nicht nur an Schulen, auch
Firmen, Kommunen und weitere Interessenten sind aufgerufen, sich zu beteiligen.
Quellen und Infos: Newsletter von http://www.tuwas.net
und http://www.plant-for-the-planet.org

-G-E-D-R-U-C-K-T-E-S-
Produktkatalog Naturfaser-Spritzguss
Die Industrie steht am Anfang einer "Rohstoffwende". Dauerhaft
steigende Preise für fossile Rohstoffe werfen Fragen nach neuen Werkstoffen
auf. Naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) können eine ökonomische
Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen auf Erdölbasis sein;
mehr noch, sie bringen einen technischen und ökologischen Mehrwert
gegenüber unverstärkten Kunststoffen mit. Auch die Produktionskosten
sind inzwischen durchaus konkurrenzfähig.
Der Produktkatalog Naturfaser-Spritzguss präsentiert erstmalig die
16 führenden deutschen Produzenten und ihre Produkte.
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung des nova-Instituts, Hürth,
vom 12. Oktober 2007, http://www.n-fibrebase.net
Getreideheizung
Getreide ist ein landwirtschaftlicher Brennstoff mit Zukunft. Die Kesselhersteller
haben die technischen Probleme ausgeräumt und im Rahmen der Novellierung
der 1. BImSchV ist die Aufnahme von Getreidekörnern als Regelbrennstoff
geplant. Grund genug zu kalkulieren, für wen sich die Investition
in einen Getreidekessel lohnt. Mit ihrer neuesten Veröffentlichung,
"Heizen mit Getreide und Halmgut", gibt die Fachagentur Nachwachsende
Rohstoffe (FNR) e.V. wichtige Hilfestellung.
Rund 2 Mio. Tonnen Mindergetreide fallen in Deutschland jährlich
an - Chargen also, die aufgrund ihrer Qualität im Nahrungs- und Futtermittelbereich
nicht verarbeitet werden können bzw. dürfen. In Ethanolanlagen
gar nicht, in Biogasanlagen nur bedingt einsetzbar, bieten die Körner
vor allem als Heizmaterial Potenzial. Dank reger Entwicklungstätigkeit
der Kesselher-steller gibt es längst Heizungen, die mit dem heiklen
Brennstoff gut fertig werden und auch die gesetzten Emissionsgrenzwerte
einhalten.
Quelle und Infos sowie Download:
http://www.fnr-server.de/ftp/pdf/literatur/pdf_291heizen_mit_getreide_2007.pdf
Blaues Wunder
Um Farben aus der Natur dreht sich das neue Bauer-Hubert-Heft. "Bauer
Hubert und die Färberpflanzen" ist bei der Fachagentur Nachwachsende
Rohstoffe (FNR) jetzt kostenlos erhältlich. Das gilt auch für
die von den jugendlichen Lesern lang ersehnten Nachdrucke der anderen
fünf Hubert- Hefte.
Wenn es darum geht, Kindern die Nachwachsenden Rohstoffe nahe zu bringen,
ist Bauer Hubert der richtige Mann. Er weiß nicht nur, was man aus
heimischen Pflanzen machen kann und wie Biomasse zu Strom wird, sondern
kann es auch interessant erklären. Paula und Leon jedenfalls sind
immer begeistert von den Ausflügen, die sie zu ihm aufs Land machen.
Info: Kostenlose Huberthefte gibt es unter http://www.fnr.de,
Stichwort Literatur

ParallelWelten:
Jugendliche und Umweltbildung
Haben "Jugendliche" kein Interesse an der Umweltbildung?
Oder hat die Umweltbildung möglicherweise kein - wirkliches - Interesse
an den Jugendlichen? Diese Fragen stellten sich unterschiedliche Teilnehmer
einer Fachtagung.
Der Tagungsband wirft einen kritischen Blick auf die derzeitige Umweltbildungspraxis,
zeigt eine neue Definition von "Jugend" als Lebensabschnitt
mit eigener Gültigkeit und lässt den Begriff "Umwelt"
von Jugendlichen definieren. Insgesamt beleuchtet das Buch "Jugendliche
und Umwelt" aus verschiedenen Blickwinkeln und beschreibt Praxisbeispiele
wie das Umweltbildungs-Planspiel "Fish Banks Ltd." Hierbei handelt
es sich um ein computerunterstütztes Gruppen-Planspiel, das Prinzipien
der nachhaltigen Nutzung erneuerbarer Ressourcen vermittelt. Das Spiel
ermöglicht es, komplexe Entscheidungssituationen mit langjährigen
Folgeeffekten wie in einem Zeitraffer zu erleben. Auch das Konzept "XL-Factory
- die Erlebnisbaustelle" wird vorgestellt. Hierbei stehen Erleben
und Eigeninitiative im Vordergrund anstelle von fertigen umweltpädagogischen
Konzepten. Außerdem werden Ansätze für eine verbesserte
Programmpolitik aufgezeigt.
Info: ParallelWelten - Jugendliche und Umweltbildung, oekom verlag, ISBN
3-86581-016-0, 19,80 Euro


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