Newsletter/ nawaros®12/05

Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters nawaros ®

Inhalt

Rüben in den Tank
Pellets für Seefeld
Kompostierbare Biobeutel für Kelheim
Für Biomasse in Europa
Zucker für Polyurethan-Herstellung
Umweltschutz auf Veranstaltungen
Französische Gesetzgebung
Biogene Kraftstoffe
C.A.R.M.E.N.-Termine 2006
Karosseriebauteile
Biogas als Kraftstoff
Bioenergie für's Gewächshaus
Biogas - Energieträger der Zukunft

Rüben in den Tank
Bio-Ethanol-Initiative Straubing

Straubing hat sich als "Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe" einen Namen gemacht. Für die Landwirte der Region ist der Anbau von Zuckerrüben rund um die Gäubodenmetropole eine wichtige Einnahmequelle. Durch die Neuordnung der europäischen Zuckermarktordnung könnten bald andere Absatzwege an Bedeutung gewinnen, denn aus stärke- oder zuckerhaltigen Rohstoffen wie Zuckerrübe, Kartoffel und Weizen lässt sich über die alkoholische Gärung und anschließende Destillation Alkohol z. B. in Form von Bio-Ethanol erzeugen.
Bio-Ethanol als Kraftstoff für Benzinmotoren gehört in Brasilien, den USA und Schweden bereits zum Alltag. Auch für Autofahrer in Deutschland stellt sich dieser Kraftstoff zunehmend als Alternative heraus. In den neuen Bundesländern produzieren bereits drei Anlagen Bio-Ethanol, etwa 500.000 Tonnen pro Jahr. Derzeit wird es zumeist zum klopffesten Additiv ETBE verarbeitet oder bis zu 5 Prozent den Benzinkraftstoffen beigemischt.
Motorentechnik: Flexibel mit E85
Als "Flexible Fuel Vehicle" (FFV) bietet Ford mit seinem Focus FFV und dem Kompact-Van C-MAX in Deutschland schon zwei Modelle an. Diese können sowohl mit E85, einer Mischung aus 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent Benzin als auch mit herkömmlichem Benzin in jedem beliebigen Mischungsverhältnis betrieben werden. Das Benzin im E85 gleicht den niedrigen Dampfdruck von Ethanol aus und verbessert das Kaltstartverhalten.
In Schweden, Brasilien und den USA haben neben Ford auch Saab, Volvo, VW und Fiat diese flexiblen Fahrzeuge im Programm. Dafür benötigt der Motor einige spezielle Anpassungen. Die Ventile und Ventilsitze sind aus härterem Material, kraftstoffführende Teile sind korrosionsbeständiger. Eine Steuerung erkennt das jeweilige Kraftstoffmischungsverhältnis, stellt Zündung und Einspritzsystem um und passt das Kaltstartverhalten an. Ein FFV-Fahrzeug kostet gegenüber einem konventionellen Fahrzeug etwa 300 Euro Aufpreis. Einziger Schwachpunkt ist das derzeit noch kaum vorhandene Tankstellennetz. Die Reichweite wird jedoch nicht eingeschränkt, denn es kann uneingeschränkt Benzin getankt werden.
E85 - Vorteile
Ein mit E85 betriebenes Fahrzeug produziert 70 bis 80 Prozent weniger CO2 und bis zu 30 Prozent weniger NOx. Bio-Ethanol ist frei von giftigen Benzinbestandteilen und krebserregendem Benzol. Im Vergleich zu Benzin steigt die Motorleistung an. Verantwortlich hierfür ist die bessere Klopffestigkeit und die hohe Verdampfungsenergie von Bio-Ethanol. Als Biotreibstoff ist Ethanol bis Ende 2009 von der Mineralölsteuer befreit.
Gegenüber Normalbenzin ist von einem Mehrverbrauch von ca. 25 Prozent auszugehen. E85, ein Gemisch aus 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent Benzin ist durch die steuerliche Begünstigung jedoch ca. 30 bis 50 Cent pro Liter günstiger als Benzin.
Bayerische Aktivitäten
Landwirtschaftsminister Josef Miller stellte auf einer Fahrzeugpräsentation für Bayern in Aussicht, dass dieser umweltfreundliche Kraftstoff vom Acker nutzbar wird. Immerhin arbeiten die landwirtschaftlichen Brennereien im Freistaat weit unter ihrer Kapazität und könnten gut 100.000 Tonnen Ethanol aus Getreide, Mais oder Kartoffeln produzieren.
Tankstelle für Straubing
In Deutschland gibt es nur eine öffentliche Tankstelle, die Bio-Ethanol als Kraftstoff vertreibt. Die Initiative in Straubing will Fahrzeughalter in der Region motivieren, Bio-Ethanol-taugliche FFV-Fahrzeuge zu nutzen, damit auch in der "Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe" eine öffentliche Tankstelle für E85 eingerichtet werden kann.
Die Straubinger Bio-Ethanol-Initiative wird unterstützt von Ford Griesbeck KG, Diermeier Mineralölhandel KG, der Stadt Straubing und C.A.R.M.E.N. e.V.

Weitere Infos: C.A.R.M.E.N. e.V., Hubert Maierhofer, E-Mail: hm@carmen-ev.de


Pellets für Seefeld

5,5 Tonnen reichen aus, um das Reihenmittelhaus von Armin Höpfl in Seefeld-Hechendorf ein Jahr lang mit Wärme zu versorgen. So hatte er gut lachen, als am 17. November ein Pellet-Tanklastzug der BayWa AG München bei ihm vorfuhr, denn die Pellets bekam er von der BayWa kostenfrei direkt in seinen Lagerraum geblasen. Als Teilnehmer der Europäischen Biomasse-Tage der Regionen 2004 hatte er durch die bereitwillige Demonstration seiner inzwischen drei Jahre alten Pelletheizung der Firma Fröhling das Glück, als einer von vier Gewinnern eine Jahreslieferung Holzpellets zu bekommen.
Neben der BayWa unterstützten drei weitere Sponsoren diese von C.A.R.M.E.N. initiierte "Aktion Holzpellets" und sagten auch für 2005 die Bereitstellung von Pellets zu, die im Rahmen öffentlichkeitswirksamer Präsentationen übergeben wurden. Armin Höpfl meldete als letzter Gewinner von 2004 seinen Bedarf an. Sein nach Passivhausstandard erbautes Reihenmittelhaus verfügt über einen Pufferspeicher für die Pelletanlage und hat als zusätzlichen Wärmespender einen mit Scheitholz beschickten Kaminofen, der für die Gemütlichkeit eines Holzfeuers sorgt.
Seefelds Bürgermeister Wolfram Gum und Herbert Schwarz, Umweltreferent vom Starnberger Landratsamt, zeigten sich über Höpfls Initiative sehr erfreut; immerhin stellt die Gemeinde Hechendorf auch über ein eigenes Förderprogramm Mittel für Energieeinsparmaßnahmen bereit.
Rainer Gattert, der für den Vertrieb der BayWa in Fürstenfeldbruck zuständig ist, überreichte den Preis im Namen seiner Firma und wünschte sich weiterhin eine gute Pelletnachfrage bei einem stabilen Preis.

Infos: C.A.R.M.E.N., Karl Hanglberger, E-Mail: kh@carmen-ev.de


Kompostierbare Biobeutel für Kelheim

Der Landkreis Kelheim führt zum 1. Januar 2006 kompostierbare Bioabfallbeutel und -säcke auf Basis von Maisstärke ein. Ausschlaggebend hierfür ist der im Jahr 2005 veröffentlichte Abschlussbericht des vom Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) und von C.A.R.M.E.N. durchgeführten Straubinger Modellprojektes zu kompostierbaren Bioabfallbeuteln.
Auf Initiative von C.A.R.M.E.N. fand 2004 in Straubing ein Fachgespräch für interessierte Landkreisvertreter statt, worin das Straubinger Modellprojekt vorgestellt wurde. Zu dieser Veranstaltung konnten auch Vertreter des Landkreises Kelheim begrüßt werden. Durch die damals vorgestellte Zwischenbilanz ermutigt, wurde entschieden, bei einem positiven Projektabschluss die Biobeutel in das Abfallentsorgungssystem des Landkreises Kelheim einzuführen.
Die durchweg positiven Erfahrungen in Straubing führen nun dazu, dass die auf Maisstärke basierenden, kompostierbaren 10-Liter Biobeutel und die 120-Liter Inlettsäcke den 34.000 Kelheimer Landkreisbewohnern ab Beginn 2006 bei der sauberen und hygienischen Biomüllsammlung zur Verfügung stehen.
C.A.R.M.E.N. und die ebenfalls im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe ansässige biomasse GmbH stellten dem Landratsamt Kelheim für die Öffentlichkeitsarbeit Broschüren und Plakate zur Verfügung. Abgesehen vom Landkreis und der Stadt Landshut sind die kompostierbaren Bioabfallbeutel damit in ganz Niederbayern eingeführt.
Außerdem konnten Delegationen aus Kroatien, Ungarn, Tschechien und der Slowakei begrüßt werden.

Infos: Infos: C.A.R.M.E.N. e.V., Dr. Bettina Schmidt, Tel.: 09421/960-300 und biomasse GmbH, Walter Wallrapp, Tel.: 09421/960-374, sowie Landratsamt Kelheim, Heinz Pirthauer, Tel.: 09441/207-472


Für Biomasse in Europa

Auf der Sitzung des Koordinationsausschusses (Steering Committee) des Europäischen Biomasseverbandes AEBIOM (Association Europeene pour la Biomasse) am 25.10.2005 in Trondheim wurde C.A.R.M.E.N.-Projektmanager Sebastian Kilburg in das sechsköpfige Direktorium gewählt.
Neben seiner Tätigkeit als Gutachter und Berater in der Abteilung für energetische Verwertung bei C.A.R.M.E.N. gehören EU-Projekte zu seinen Schwerpunkten.

Infos: C.A.R.M.E.N.


Zucker für Polyurethan-Herstellung

Als vielversprechend hat sich ein neues Verfahren zur Gewinnung von Polyolen aus Zuckern herausgestellt, das in einem Forschungsprojekt der Dow Deutschland GmbH und des Fraunhofer Instituts für Chemische Technologie getestet wurde. Das von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderte Vorhaben zeigt wirtschaftlich attraktive Alternativen in der Herstellung polyfunktioneller Alkohole auf, die die chemische Industrie für die Produktion von Polyurethanen und Polyestern benötigt. Bislang werden Polyole vor allem auf petrochemischer Basis hergestellt.
Die im Projekt verwendete Versuchsanlage setzte niedermolekulare Kohlenhydrate wie Glukose, Fructose, Xylose und Saccharose in die gewünschten kurzkettigen Polyalkohole um.
Damit erschließt sich für die Kunststoffproduktion eine völlig neue Rohstoffbasis, die weniger starken Preisschwankungen unterliegt als petrochemische Rohstoffe.

Info: Infos: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. im Internet unter http://www.fnr.de


Umweltschutz auf Veranstaltungen

Wien setzt sich für den Umweltschutz auf Großveranstaltungen ein. Für das Donauinselfest 2006 werden kompostierbare Becher aus Maisstärke von der Firma Huhtamaki und Mehrwegbecher genutzt, die bereits auf einer anderen Veranstaltung erfolgreich getestet wurden.

Quelle und Infos: http://wien.orf.at/stories/70158


Französische Gesetzgebung

Als Teil eines neuen Entwurfs zur Ausrichtung der Landwirtschaft in Frankreich haben sich die Mitglieder des französischen Parlaments einstimmig dafür ausgesprochen, die Verteilung nicht biologisch abbaubarer Kunststofftaschen oder Verpackungen nach dem 1. Januar 2010 zu verbieten. Diese Entscheidung könnte einen großen Einfluss auf die Entwicklung und die Märkte von Biokunststoffen haben. Jedoch ist noch unklar, ob der Entwurf zum Gesetz wird, da weitere Abstimmungen erforderlich sind.

Quellen: Newsletter der IBAW vom 20. Oktober 2005 und http://www.prw.com/main/newsdetails.asp?id=4675


Biogene Kraftstoffe

Zum Fachkongress "Biogene Kraftstoffe - Möglichkeiten und Grenzen" fanden sich am 5. Dezember über 230 Teilnehmer in Straubing ein. Hierher hatten, unter organisatorischer Leitung des C.A.R.M.E.N. e.V., der Mineralölwirtschaftsverband, die BayWa AG und das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe alle landwirtschaftlich und fachlich Interessierten geladen.
Gut zehn Prozent des jährlichen bayerischen Dieselkraftstoffverbrauchs in Höhe von 5,2 Millionen Tonnen könnten auf bayerischen Äckern erzeugt werden, betonte der bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, in seinem Referat. Er forderte, dass - neben der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Beimischungspflicht - reine Biokraftstoffe zunächst weiterhin von der Mineralölsteuer befreit bleiben sollen.
Hans Spitzner, bayerischer Staatssekretär für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, erklärte, um einen stärkeren Beitrag von Biokraftstoffen kostengünstig zu erreichen, müsse noch geklärt werden, wie hier weiter zu verfahren sei.


Infos: http://www.carmen-ev.de -> Pressemitteilungen


C.A.R.M.E.N.-Termine 2006

Das C.A.R.M.E.N.-Forum wird am 3. April 2006 im Straubinger Herzogschloss durchgeführt. Motto: "Bauen und Sanieren mit Nachwachsenden Rohstoffen".
In Würzburg auf der Festung Marienberg findet vom 10. bis 11. Juli 2006 das 14. C.A.R.M.E.N.-Symposium "Im Kreislauf der Natur - Naturstoffe für die moderne Gesellschaft" statt.

Infos: C.A.R.M.E.N.


Karosseriebauteile

Einen einjährigen Praxistest absolvieren derzeit in Braunschweig Außenbauteile (Stoßbügel) einer Omnibuskarosserie, die aus Nachwachsenden Rohstoffen hergestellt worden sind. Sie werden auf Belastungen durch Feuchtigkeit, Kälte, Hitze, Streusalz und Schlageinwirkungen hin untersucht.
Anträge können weiterhin eingereicht werden. Bewilligungen können jedoch erst wieder im Jahr 2006 bei Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln erteilt werden. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich dann nach den zum Zeitpunkt der Zusage gültigen Förderrichtlinien.
Die Arbeitsgemeinschaft Verstärkte Kunststoffe (AVK-TV/Frankfurt) prämierte diese Entwicklung bereits, da sie umwelt- und gesundheitsbelastende glasfaserverstärkte Kunststoffe im Fahrzeugbau ersetzen kann. Bislang konnten diese Kunststoffe nur im Fahrzeuginneren eingesetzt werden, nicht für technisch anspruchsvollere Teile. Der neu entwickelte Stoßbügel besteht aus Hanffasern und einem Polymerwerkstoff auf der Basis von Pflanzenölen und Kohlenhydraten.

Quellen, Infos: http://www.dbu.de/press/artikel108.html, http://www.avk-tv.de und DBUaktuell, Ausgabe 11/2005


Biogas als Kraftstoff

Das österreichische Umweltbundesamt erstellte 2005 die Studie "Technische Möglichkeiten sowie die umweltbezogenen Auswirkungen von Biogas als Kraftstoff im Verkehrssektor". Ergebnisse der Studie sind: Biogas ist im aufbereiteten Zustand wie Erdgas als Kraftstoff einsetzbar. Es gibt aus technischer Sicht folglich keinerlei Probleme. Zudem verfügt Österreich über ein immenses Potential an Biogas, welches höher ist als das an Bio-Ethanol oder Biodiesel. Ein Hektar Mais liefert 40.000 kWh, dagegen kann von einem Hektar Raps Biodiesel mit einem Energiegehalt von 9.940 kWh erzeugt werden. In Österreich sind die technischen Möglichkeiten der Biogasproduktion und auch der Fahrzeughersteller gegeben. Voraussetzungen für den Einsatz von Biogas als Kraftstoff ist ein gutes Tankstellennetz, die Verfügbarkeit von Erdgasfahrzeugen sowie geeignete politische und gesetzliche Rahmenbedingungen.
Zur Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz hat das Institut für Energetik und Umwelt in Leipzig eine Studie erstellt. Darin geht es um eine Öffnung der Gasnetze für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz. Es wurden sieben verschiedene Biogasanlagentypen untersucht.

Quelle im Internet: http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/BE283.pdf


Bioenergie für's Gewächshaus

In Hennstedt in Dithmarschen werden ab Ende diesen Jahres Tomaten mit Bioenergie wachsen, die aus einheimischer Landwirtschaft stammt. Die Biokraft Hennstedt GmbH fand in einem Glückstädter Gemüseanbaubetrieb den idealen Abnehmer für die Wärme aus ihrer Biogasanlage. Zusätzlich wird sie für die Gärtnerei CO2 liefern und ein Holzheizkraftwerk betreiben. Gefördert wird das Projekt vom Bundeslandwirtschaftsministerium, der EU und dem Land Schleswig-Holstein. Gewöhnlich werden Gewächshäuser mit Energie und Kohlendioxid aus fossilen Quellen versorgt. Diese Aufgabe soll nun eine Biogasanlage mit nachgeschaltetem BHKW und einem Holzheizkessel mit ORC-Prozess zur Stromproduktion erfüllen. Bei der ORC-Technik wird eine Dampfturbine mit Silikonöl angetrieben, das bei niedrigeren Temperaturen und Drücken als Wasser mechanische Arbeit übertragen kann.
Der Abnehmer der Wärme sicherte zu, bei Zustandekommen des Projekts ein 6-ha-Gewächshaus in Hennstedt für den Tomatenanbau zu errichten. Da im modernen Gemüseanbau CO2 zur Steigerung des Pflanzenwachstums eingesetzt wird, soll zusätzlich Kohlendioxid aus den Abgasen des BHKW ausgekoppelt werden.

Quelle: Pressemitteilung der FNR vom 09.12.05


Biogas - Energieträger der Zukunft

Am 12. und 13. April diesen Jahres fand in Osnabrück eine Tagung zum Thema "Biogas - Energieträger der Zukunft" statt. Ein Tagungsband zur Fachtagung, die sich mit dem Stand und den Möglichkeiten der technischen Entwicklung beschäftigte, ist nun erhältlich. Themen sind u.a. die "Planung und Auslegung des Biogasprozesses auf der Basis der verwendeten Rohstoffe" unter Vorstellung der Richtlinie VDI 4630 "Vergärung organischer Stoffe".
Zudem werden rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen wie z.B. das EEG und die gängige Genehmigungspraxis erörtert. Unter anderem werden Beispiele der Biogaserzeugung und -nutzung anhand von praktischen Beispielen gezeigt.

Bezug: Über den Buchshop des VDI: http://www.vdi-nachrichten.com/onlineshops/buchshop

 

 
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