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Newsletter/ nawaros®10/04
Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters
nawaros ®
Inhalt
Europäische Biomasse-Tage der
Regionen
Kroatische Ingenieure bei C.A.R.M.E.N
biomasse 2004 - Fachgespräche von C.A.R.M.E.N.
Biodiesel-Symposium auf der Interboot
GKL bei C.A.R.M.E.N.
Energie aus Biomasse
Energie aus Staatswald
Biogasanlagen checken
Naturfasern in Autos
Klebeband für Biotonne
VDBH für Wärmegesetz
Europäische Biomasse-Tage der Regionen
Rekord: 750 Teilnehmer aus sieben Ländern
Rund 750 Aktionen zur Nutzung von Biomasse
fanden vom 26. September bis zum 3. Oktober in Europa statt. Von der Getreideheizung
in Belgien über zahlreiche private Pelletheizungen in Westfalen sowie
die Produktion von Biogas und Holzgas in Niederbayern bis zur Werksbesichtigung
in Österreich war für jeden Biomasse-Interessierten etwas geboten.
Von C.A.R.M.E.N., der bayerischen Koordinierungsstelle für Nachwachsende
Rohstoffe, mit Unterstützung zahlreicher weiterer Koordinatoren organisiert
wurden die Europäischen Biomasse-Tage der Regionen bereits zum sechsten
Mal veranstaltet.
Mit 750 Teilnehmern aus sieben europäischen Ländern kann sich
die Bilanz der "Europäischen Biomasse-Tage der Regionen 2004"
durchaus sehen lassen. Immerhin erhöhte sich die Teilnehmerzahl um
50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Neben 720 aus Deutschland gemeldeten Teilnehmern wurden auch aus Belgien,
Bulgarien, Irland, Italien, Österreich und der Ukraine zahlreiche
Veranstaltungen bei C.A.R.M.E.N. registriert.
Außerdem führte C.A.R.M.E.N. in Bayern eine Sonderaktion für
Privathaushalte mit Pelletheizanlagen durch. Unter den bayerischen Teilnehmern,
die eine private Holzpellet-Heizung besitzen und diese in der Biomasse-Woche
an mindestens einem Tag der Öffentlichkeit präsentiert haben,
verlost C.A.R.M.E.N. vier Holzpellet-Lieferungen. Sponsoren dieser umweltfreundlichen
Wärme sind die folgenden Firmen: BayWa AG, München, CompacTec
GmbH, Zeitlarn, FireStixx Holz-Energie GmbH, Vilsbiburg und Haas Fertigbau
GmbH, Falkenberg.
Mit der Pellet-Aktion konnte den Verbrauchern eine erprobte Verbrennungstechnologie
präsentiert werden, die eine echte Alternative zum Verheizen von
fossilen Energieträgern darstellt.
Mit einem "Tag der offenen Tür" nahm das Straubinger Kompetenzzentrum
für Nachwachsende Rohstoffe am 2. Oktober an den Biomasse-Tagen teil.
Über 400 Besucher folgten dieser Einladung.
Informationen: C.A.R.M.E.N. und http://www.biomasse-tage.org
Kroatische Ingenieure bei C.A.R.M.E.N
Im Rahmen der seit April 2002 bestehenden
Zusammenarbeit zwischen C.A.R.M.E.N. und der kroatischen Staatsforstverwaltung,
besuchten zwei Ingenieure für zwei Wochen das Kompetenzzentrum für
Nachwachsende Rohstoffe in Straubing.
Ähnlich wie der Freistaat Bayern verfügt die Republik Kroatien
über 35 Prozent bewirtschaftete Forstfläche, wovon sich 82 Prozent
in staatlichem Besitz befinden. Aufgrund des reichlichen Holzaufkommens
plant die kroatische Forstverwaltung, die 16 staatlichen Forstdirektionen
mit Biomassekesseln zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln auszustatten.
Für erste Begutachtungen reiste C.A.R.M.E.N.-Projektmanager Hubert
Maierhofer im Juni 2002, im August 2003 und im Juli 2004 zu verschiedenen
Projektstandorten in Kroatien (s. nawaros® 05/2002 und 09/2003). Für
weitere Projektabschätzungen waren nun Kresimir Zagar und Goran Tomac
für zwei Wochen bei Projektmanager Hubert Maierhofer von C.A.R.M.E.N.
Infos: C.A.R.M.E.N., Hubert Maierhofer, E-Mail: hm@carmen-ev.de
biomasse 2004 - Fachgespräche von C.A.R.M.E.N.
Auf der Fach- und Verbrauchermesse für
Nachwachsende Rohstoffe und Solarenergie in Rosenheim bietet C.A.R.M.E.N.
Fachgespräche für Biomasse-Interessierte an. Dabei steht am
5. November das Thema "Biogas" im Mittelpunkt. Neben wirtschaftlichen
und rechtlichen Rahmenbedingungen werden technische Voraussetzungen und
Verfahren erläutert.
Der 6. November widmet sich unter dem Titel "Holz - Werkstoff und
Energieträger" einem multifunktionalen Rohstoff. Parallel dazu
wird Pflanzenöl als Treibstoff für Blockheizkraftwerke und Fahrzeuge
betrachtet und die Stromerzeugung aus Biomasse von Fachleuten vorgestellt.
Am Sonntag den 7. November findet das Fachgespräch "Solar"
statt. Neben der Finanzierung werden erfolgreiche Projekte sowie Technik
und Einsatzbereiche vorgestellt.
Infos: Bei C.A.R.M.E.N. ist ein Faltblatt mit dem Programm der Fachgespräche
erhältlich.
Biodiesel-Symposium auf der Interboot
Am 24. September fand auf der Interboot,
der internationalen Wassersport-Ausstellung in Friedrichshafen, ein Biodiesel-Symposium
statt, an dem C.A.R.M.E.N.-Projektmanager Hubert Maierhofer teilnahm.
Eingeladen hatten die ufop, Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen
e.V., die Fachhochschule Konstanz - Institut für Verbrennungsmotoren
(InVo) und die IWGB-Internationale Wassersportgemeinschaft Bodensee e.V.
Seit dem Jahr 2000 werden auf dem Bodensee Boote mit Biodiesel betrieben.
Nun wurden aktuelle Entwicklungen beim Biodiesel und Ergebnisse aus dem
Einsatz in Booten vorgestellt.
Dieter Bockey von der ufop informierte über die Biodiesel-Produktion.
2004 fiel der durchschnittliche Rapsertrag mit 4,3 t/ha sehr gut aus.
Damit sei im Gegensatz zur letzten Ernte von einer guten Rohstoffversorgung
auszugehen.
Die Qualitätssicherung für Biodiesel war Thema von Dr. Jürgen
Fischer von der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel
e.V. (AGQM). Der Einsatz von Biodiesel in Booten erfordere besondere Sorgfalt
insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Wasser-Grenzwerte.
Die Motor-Emissionen beim Biodiesel-Betrieb betrachtete Prof. Dr. Axel
Munack von der FAL, Braunschweig. Eigene Tests zeigten die bekannten Vorteile
von Biodiesel bei den Partikelwerten und bei der Mutagenität auch
im Vergleich zu verbesserten Diesel-Kraftstoffen, allerdings auch Nachteile
bei den NOx-Emissionen.
Das zukünftige Optimierungspotential stellte Prof. Dr. Jürgen
Krahl von der FH Coburg dar. Der so genannte Biodiesel-Sensor der Firma
Beru zeige, wie wichtig eine frühzeitige Zusammenarbeit der Biodiesel-Produzenten
mit den Fahrzeugherstellern sei.
Die Erfahrungen aus dem Biodiesel-Boot-Projekt am Bodensee stellte Prof.
Dr. Klaus Schreiner, FH Konstanz, vor. Insgesamt nehmen etwa 30 Personen
an dem Test teil.
Infos: Internetseite der ufop (http://www.ufpo.de) und C.A.R.M.E.N., Hubert
Maierhofer, E-Mail: hm@carmen-ev.de
GKL bei C.A.R.M.E.N.
Die Gesellschaft für Kunststoffe im
Landbau (GKL) tagte am 5. und 6. Oktober bei C.A.R.M.E.N. Thema war der
Einsatz von biologisch abbaubaren Mulchfolien und Pflanztöpfen. Erfahrungsberichte
sowie Mess- und Prüfverfahren für die biologische Abbaubarkeit
und deren Zertifizierung wurden angesprochen. Die Beheizung von Gewächshäusern
mit Holz oder Biogas wurde ebenfalls vorgestellt.
Der zweite Tag der Veranstaltung begann im Schulungs- und Ausstellungszentrum
(SAZ). Dort wurden die Dauerausstellung "Nachwachsende Rohstoffe
- Von der Pflanze zur Nutzung" und die Biomasseheizungs-Ausstellung
besichtigt. Anschließend standen das Biomasseheizwerk in Mitterfels
und dessen größter Wärmeabnehmer, die Gärtnerei Hiendl,
auf dem Programm.
Zunächst präsentierte Geschäftsführer Josef Simmel
das Biomasseheizwerk Mitterfels. Dann erläuterte Gärtnermeisterin
Sigrun Hiendl, dass nach Problemen mit der alten Ölheizung für
die Gärtnerei Hiendl eine größere Investition in die Heizanlagen
anstand. Seit Oktober 2000 bezieht der Familienbetrieb nun die Wärme
für über 4.000 Quadratmeter Gewächshausfläche aus
einem unscheinbaren Metallschrank im Keller, der Übergabestation
des Nahwärmenetzes.
Im Jahr 2002 wurde die Produktions- und Verkaufsfläche der Gärtnerei
deutlich erweitert. Durch den erhöhten Wärmebedarf ist eine
Erweiterung des Biomasseheizwerks erforderlich.
Infos: Zum Heizwerk Mitterfels ist bei C.A.R.M.E.N. eine kostenfreie Broschüre
erhältlich.

Energie aus Biomasse
Am 25. und 26. November findet das 13. Otti-Symposium
"Energie aus Biomasse" auf Kloster Banz in Bad Staffelstein
statt.
Am ersten Tag werden politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche
Chancen thematisiert. In einem Innovationsforum präsentieren sich
Firmen und Institutionen. Pellets-"brennstäbe" mit Zukunft
und Katalysatoren zum Marktdurchbruch werden ebenso vorgestellt. Anschließend
werden die Themenblöcke Biogas, Flüssigkraftstoffe und Festbrennstoffe
in Parallelsitzungen behandelt.
Zu diesen drei Bereichen werden am zweiten Veranstaltungstag Exkursionen
angeboten. Die Tagungsteilnehmer können zwischen dem Biomasseheizwerk
in Bayreuth, einer Biogasanlage in Grossheirath und der Firma KW Energie-Technik
wählen.
Infos und Anmeldung: Otti Energie-Kolleg, Heike Trum, Tel.: 0941/29688-23,
Fax: -17, E-Mail: heike.trum@otti.de
(http: //www.otti.de)

Energie aus Staatswald
Die Forstdirektion Oberbayern-Schwaben lud
am 15. September zu einer Informationsveranstaltung in den Kranzberger
Forst nach Freising, um für die Nutzung von Holzhackschnitzeln zu
werben. Hintergrund: die Staatswälder in Oberbayern und Schwaben
versorgen jährlich bereits 6.000 Haushalte mit nachwachsender Energie
aus dem Wald in Form von Hackschnitzeln. Bei der Veranstaltung wurde neben
der wachsenden Bedeutung von Energieholz allgemein (Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft) auch die Bereitstellung dargestellt,
jeweils aus Sicht des lokalen Betriebsleiters (Forstamt Freising) und
eines Energieholzabnehmers (Heizkraftwerk Pfaffenhofen).
Diskutiert wurde auch die vom Klimawandel verursachte steigende Bedrohung
der Fichtenwälder durch den Borkenkäfer. Diese können sich
in Resthölzern vermehren und gesunde Fichten befallen. Im Mittelpunkt
der Veranstaltung stand die praktische Vorführung einer Bereitstellungskette.
Insgesamt wurde eindrucksvoll demonstriert, wie sich eine neue Einnahmequelle
für die Forstwirtschaft eröffnet die - im Hinblick auf die Borkenkäfersituation
- bei sorgfältig geplanter Logistik zumindest einen kostenneutralen
Waldschutz erlaubt. Daneben handeln die Förster mit der Hackschnitzelproduktion
auch eigennützig für den Wald: mit der Nutzung von Energieholz
wird gleichzeitig die fossile Kohlendioxid-Emission vermindert und der
besonders schädliche Klimawandel gebremst.
Infos: Pressesprecher der Forstdirektion Oberbayern/Schwaben, Joachim
Kessel, Tel.: 0821/327-3003, Fax: -3057
Biogasanlagen checken
C.A.R.M.E.N. sowie die Regionalgruppen Niederbayern
und Oberpfalz des Fachverbands Biogas e.V. haben im Juni ein Seminar über
Biogasanlagen für Kreditsachbearbeiter von Banken veranstaltet (s.
nawaros® 06/04).
Aus einem Entwurf und den Tagungsergebnissen wurde eine Checkliste für
die Finanzierung von Biogasanlagen erarbeitet, die nun auf der C.A.R.M.E.N.-Website
(http://www.carmen-ev.de) zum Herunterladen angeboten wird. Diese Liste
unterstützt den Kreditsachbearbeiter bei der Überprüfung
wichtiger Voraussetzungen, die für den wirtschaftlich erfolgreichen
Betrieb einer Biogasanlage erforderlich sind.
Entworfen wurde die Liste von Gottfried Göschl, Ettling, Walter Danner,
Ruhstorf und C.A.R.M.E.N.-Projektmanager Robert Wagner.
Infos: C.A.R.M.E.N., Robert Wagner, E-Mail: rw@carmen-ev.de

Naturfasern in Autos
Verbundwerkstoffe aus Naturfasern von Hanf
und Flachs finden schon serienmäßig Verwendung in Autotürinnenverkleidungen,
Dachhimmelisolierungen und Seitenverkleidungen.
Die Dräxlmaier-Gruppe, Systemlieferant für Türinnenverkleidungselemente
aus naturfaserverstärkten Werkstoffen, konnte nun das Einsatzspektrum
deutlich erweitern. Hanf und Flachs lassen sich mit dem Verbundstoff Polyurethan
zu großen Kunststoffteilen verarbeiten, etwa zu Instrumententafeln,
in die Armaturen, Handschuhfach und Airbags eingelassen werden.
Dabei sind die technischen Anforderungen an solche Bauteile deutlich höher
als bei Innenverkleidungen, da die eingesetzten Fasermatten viel stärker
umgeformt werden müssen.
Unterstützt vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium
und in Kooperation mit der Agro-Dienst GmbH, dem Faserinstitut Bremen
e.V. und der Invent GmbH entwickelte Dräxlmaier nun den Prototyp
für eine Instrumententafel des Luxusautomobils Maybach.
Den Anstoß zur Entwicklung erhielt der Zulieferer vom Kompetenznetz
Riko (Realisiserung innovativer Konstruktionswerkstoffe aus Nachwachsenden
Rohstoffen), Braunschweig.
Vorteil dieser Verbundstoffe ist z.B. ihr geringes Gewicht im Vergleich
zu sonst üblichen Glasfasern. Wenn sie nach der Verwendung der Verbrennung
zugeführt werden, setzt der Faseranteil außerdem kaum mehr
Kohlendioxid frei als die Pflanzen zuvor beim Wachstum der Atmosphäre
entzogen haben.
Quellen und Infos: Automobilwoche 20 vom 29.09.04 und http://www.riko.net
Klebeband für Biotonne
Ein kompostierbares Klebeband hat das Fraunhofer-Institut
zusammen mit der Logo tape Gesellschaft für Selbstklebebänder
mbH & Co. KG, einem auf die Produktion und Distribution von bedruckten
tesa-Klebebändern spezialisierten Unternehmen, entwickelt.
Klebekraft, Reißfestigkeit, Lebensdauer und Bedruckbarkeit der Variante
aus Nachwachsenden Rohstoffen sollen den Eigenschaften herkömmlicher
Produkte entsprechen. Ab 2005 soll das biologisch abbaubare Klebeband
in Baumärkten erhältlich sein.
Parallel dazu wurde eine kompostierbare Verpackungsfolie entwickelt, die
bereits unter dem Namen "Bio-Flex" vermarktet wird. Damit wird
es möglich, die komplette Verpackung eines Produktes zu kompostieren
und Entsorgungskosten einzusparen.
Quellen und Informationen: Umwelt kommunale ökologische Briefe Nr.
20/29.09.04, Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik
(UMSICHT), Carmen Michels, E-Mail: carmen.michels@umsicht.fraunhofer.de
(http://www.umsicht.fraunhofer.de)
sowie die Internetseiten http://www.logotape.de
(Klebeband) und http://www.fkur.de
(Bio-Flex).
VDBH für Wärmegesetz
Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes
Deutscher Biomasseheizwerke e.V. (VDBH) am 8. Oktober forderte der Vorsitzende
Ernst Hinsken, MdB, die Einführung eines "Regenerativen Wärmegesetzes".
Die Bereitstellung von Wärme mache mit 57 Prozent den größten
Anteil am Energieverbrauch aus, diesem Aspekt müsse mehr Aufmerksamkeit
zukommen.
Das Gesetz solle dazu dienen, im Interesse des Klima-, Natur- und Umweltschutzes
eine nachhaltige Entwicklung der Versorgung mit Wärme zu ermöglichen,
die volkswirtschaftlichen Kosten der Wärmeversorgung auch durch die
Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu mindern, die Importabhängigkeit
bei Brennstoffen zu verringern, einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten
um die knappen Ressourcen (Erdöl und Erdgas) zu leisten und die Weiterentwicklung
von Technologien zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien zu
fördern. Der VDBH unterbreitete hierzu Vorschläge.
Der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmemarkt solle von 2,3 Prozent
(2002) auf mindestens 20 Prozent bis 2020 erhöht werden.
Quelle: Pressemitteilung des VDBH vom 08.10.04

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