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Newsletter/ nawaros®06/04
Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters
nawaros ®
Inhalt
renewables 2004
Weltkonferenz in Rom
C.A.R.M.E.N.-Fachgespräche zu Biogas
C.A.R.M.E.N.-Mitglied stiftet Biogas-Professur
Thurnau setzt auf Holz
C.A.R.M.E.N.-Mitglied ausgezeichnet
C.A.R.M.E.N.-Symposium
C.A.R.M.E.N.-Jahresbericht 2003
Biogene Festbrennstoffe
Vergleich Rapsöl - RME
Monitore aus Holz
renewables 2004
C.A.R.M.E.N. präsentiert Ausstellung
Vom 1. bis 4. Juni trafen sich auf der internationalen
Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn Vertreter aus 165 Nationen,
um über die verstärkte Nutzung der Energie aus Wind, Wasser,
Sonne, Biomasse und Erdwärme in Industrie- und Entwicklungsländern
zu diskutieren.
C.A.R.M.E.N. präsentierte sich auf der "renewables 2004"
mit der Wanderausstellung "Im Kreislauf der Natur". Die Möglichkeit
diese Ausstellung an einem Gemeinschaftsstand zu präsentieren, wurde
von Bayern Innovativ, einer von der Bayerischen Staatsregierung initiierten
Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer, organisiert.
Zahlreiche Gäste aus allen Teilen der Welt informierten sich am C.A.R.M.E.N.-Stand
über die vielfältigen Möglichkeiten und Produkte, die schon
heute im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe auf dem Markt verfügbar
sind. Wohl prominentester Besucher war der Direktor des UN-Umweltprogramms
(UNEP), Prof. Klaus Töpfer, der sich bei Ausstellungsmanager Walter
Wallrapp über den Verein und seine Mitglieder informierte.
Bei diesem Treffen erhielt C.A.R.M.E.N. das Angebot, sich in dem vom Bundesumweltamt
betreuten Internetportal http://www.energy-germany.de zu präsentieren.
Das Portal vernetzt unter dem Motto "Erneuerbar und Effizient - Mit
Energie zum Klimaschutz" vielfältige Informations- und Kontaktmöglichkeiten
zur technischen Umsetzung von erneuerbaren Energien und wird künftig
auch auf C.A.R.M.E.N. als Informationsdrehscheibe verweisen.
Dass derartige Informationsplattformen noch an Bedeutung gewinnen werden,
zeigt auch die positive Bilanz, die Bundesumweltminister Jürgen Trittin
und Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul nach der "renewables
2004" zogen. "Die Konferenz war ein voller Erfolg", erklärten
beide. "Die Delegierten haben gemeinsam ein Zeichen gesetzt für
eine globale Energiewende und für einen immensen Ausbau der erneuerbaren
Energien, um so die weltweite Armut zu bekämpfen und das Klima zu
schützen."
Quellen und Infos: C.A.R.M.E.N. und Pressemeldungen des Bundesministeriums
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (http://wwww.bmu.de)
Weltkonferenz in Rom
Vom 10. bis 14. Mai 2004 fand in Rom, Italien,
die 2. Weltkonferenz und Technologieausstellung zum Thema Biomasse für
Energie, Industrie und Klimaschutz statt. C.A.R.M.E.N. organisierte einen
Gemeinschaftsstand für Firmen, Verbände und Organisationen.
Die Gelegenheit, sich internationalen Besuchern zu präsentieren,
nutzten mit C.A.R.M.E.N. die folgenden Aussteller:
Arge RapsAsphalt, Bundesinitiative BioEnergie BBE, biomasse GmbH, eta
Energieberatung GbR, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Messtechnik
Schaller, Heizomat-Gerätebau GmbH, Institut für Biodiversität
Bio Campus, KWB GmbH, Lopper Kesselbau GmbH, UFOP e.V., Verband Deutscher
Biomasseheizwerksbetreiber e.V.
Neben der biomasse GmbH und dem Bio Campus präsentierte sich in Rom
als weitere Straubinger Firma die Arthur Loibl GmbH mit einem Hackschnitzel-Verbrennungsmodell.
Dieses Modell kann zukünftig in Straubing im Schulungs- und Ausstellungszentrum
(SAZ) besichtigt werden.
Alle Aussteller waren sehr zufrieden mit der Organisation durch C.A.R.M.E.N.,
die es ihnen ermöglichte, sich ohne großen Aufwand in einem
internationalen Rahmen zu präsentieren.
Rege Nachfrage zu kompostierbaren Biomüllbeuteln, die derzeit in
einem Modellprojekt in Straubing eingesetzt werden, kam u.a. aus Lettland,
wo derzeit die Biomüllsammlung eingeführt wird und aus Dänemark.
Infos: C.A.R.M.E.N., Walter Wallrapp, E-Mail: contact@carmen-ev.de
C.A.R.M.E.N.-Fachgespräche zu Biogas
- Für Mitarbeiter von Banken und
Sparkassen
C.A.R.M.E.N. sowie die Regionalgruppen Niederbayern und Oberpfalz des
Fachverbandes Biogas e.V. veranstalten am 23. Juni 2004 ein Seminar zum
Thema "Finanzierung von Biogasanlagen" für Fachleute von
Banken und Sparkassen in Straubing.
Hintergrund ist, dass Fachleute einen Boom beim Biogasanlagenbau erwarten,
sofern der Bundestagsbeschluss zur Novellierung des Erneuerbare Energien
Gesetzes (EEG) in geltendes Recht umgesetzt wird. Diese Prognose ist u.a.
darauf zurückzuführen, dass kleinere Anlagen finanziell besser
gestellt werden sollen. Zudem sollen dann eigens für die Biogasanlage
angebaute Nachwachsende Rohstoffe kostendeckend vergütet werden.
Hinzu kommt, dass das EEG eine für die Landwirtschaft bislang nicht
gekannte Planungssicherheit bietet, denn Betreiber und Geldgeber können
über einen Zeitraum von 20 Jahren mit garantierten Einnahmen rechnen.
Im Fachgespräch werden den Bankmitarbeitern die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen von Biogasanlagen vorgestellt. Wie Landwirte Konzeption,
Planung und Bau in optimaler Weise durchführen sollten und wie Geldgeber
dieses Vorgehen überprüfen können, wird erläutert.
- Für Landwirte
Gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband, Niederbayern, führt
C.A.R.M.E.N vier Informationsveranstaltungen zu Biogas für neu einsteigende
Landwirte durch. Neben Planung und Bau einer Biogasanlage werden die steuerlichen
und sozialrechtlichen Auswirkungen auf den Betrieb erläutert und
Fördermöglichkeiten präsentiert. Darüber hinaus werden
Praktiker über ihre Erfahrungen berichten.
Infos: Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen wird erbeten.
C.A.R.M.E.N., Robert Wagner, E-Mail: rw@carmen-ev.de
C.A.R.M.E.N.-Mitglied stiftet Biogas-Professur
Die Schmack Biogas AG, Schwandorf, seit
2003 Mitglied bei C.A.R.M.E.N., wird zum Wintersemester 2004/2005 eine
Professur an der Fachhochschule Deggendorf für das Lehrgebiet "Biogassysteme
und nachhaltiger Klimaschutz" stiften.
Mit der - laut Schmack Biogas - bundesweit ersten Professur, die aus der
Branche gestiftet wird, will die Firma anwendungsorientiertes Know-how
im Biogassektor weiter entwickeln und an der Hochschule vermitteln.
Ulrich Schmack, Vorstandsvorsitzender der Schmack Biogas AG, zeigt sich
überzeugt, dass durch die enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule
Deggendorf in wenigen Jahren gut ausgebildete Biogasspezialisten dem Arbeitsmarkt
zur Verfügung stehen werden.
Quelle und Infos: Schmack Biogas AG, Markus Ott, Bayernwerk 8, 92421 Schwandorf,
Tel.: 09431/751-286, Fax: -300, E-Mail: Markus.Ott@schmack-biogas.com
(http://www.schmack-biogas.com)
Thurnau setzt auf Holz
Am Freitag, 11. Juni 2004, nahm Bayerns
Landwirtschaftsminister Josef Miller das neue Biomasse-Heizwerk in Thurnau
offiziell in Betrieb. Herzstück der Anlage ist ein Biomassekessel
mit einer Leistung von rund 400 Kilowatt. Das Heizwerk wird im Endausbau
mit jährlich rund 610 Tonnen naturbelassenem Wald und Restholz aus
der Region beschickt.
Die rund 935.000 Euro teure Investition wird mit rund 250.000 Euro aus
Landes- und EU-Mitteln bezuschusst. Betreiber und Investor ist die BMH
Fernwärme GmbH.
Damit setzt der Markt Thurnau bei der Wärmeversorgung des Senioren-
und Pflegeheims an der Kirschenallee sowie des geplanten Neubaugebietes
auf Nachwachsende Rohstoffe.
Die Anlage spart jährlich rund 225.000 Liter Heizöl ein, was
den Ausstoß von rund 600 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid
vermeidet.
Zum Biomasseheizwerk Thurnau hat C.A.R.M.E.N. für Interessierte eine
Projektbeschreibung erstellt, die kostenlos erhältlich ist.
Quellen und Infos: C.A.R.M.E.N., Dr. Ruth Brökeland, E-Mail: rb@carmen-ev.de
und Presseinfos des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft
und Forsten (http://www.stmlf.bayern.de)

C.A.R.M.E.N.-Mitglied ausgezeichnet
Die Firma Novamont, führender Hersteller
von biologisch abbaubaren Polymeren und langjähriges C.A.R.M.E.N.-Mitglied,
erhielt den "Forst & Sullivan Award 2003" für Produktinnovationen.
Der Preis würdigt die hervorragenden Leistungen der Firma Novamont
hinsichtlich der Produkt- und Technologieinnovation.
Die breite Verwendbarkeit von Mater-Bi, dem biologisch abbaubaren Material
auf Stärkebasis, habe die Nachfrage nach diesem umweltfreundlichen
Produkten gefördert. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in Landwirtschaft,
Industrie und im Lebensmittelbereich belegen die Vielseitigkeit.
Ständige Investitionen in neue Produktionskapazitäten und Innovationen
belegen Novamonts zukunftsweisende Marktausrichtung, heißt es in
einer Meldung der amerikanischen Unternehmensberatung Forst & Sullivan.
Quellen und Infos: http://chemical.press-world.com/v/60722.html
und http://www.novamont.com

C.A.R.M.E.N.-Symposium
Zum 12. C.A.R.M.E.N.-Symposium "Im
Kreislauf der Natur - Naturstoffe für die moderne Gesellschaft"
lädt der C.A.R.M.E.N. e.V. unter dem Titel "Biomasse und Sonne
- konsequenter Klimaschutz" am 5. und 6. Juli 2004 alle fachlich
Interessierten nach Würzburg ein (s. nawaros® 05/04).
In einem gemeinsamen Fachplenum, parallelen Fachblöcken zur energetischen
und stofflichen Nutzung Nachwachsender Rohstoffe sowie einer Solarkonferenz
werden Möglichkeiten und Ziele des Klimaschutzes vorgestellt. Am
Vormittag des 5. Juli haben sich bereits zahlreiche Firmen zur erstmals
angebotenen Innovationsbörse angemeldet, um ihre neuesten Produkte
und Technologien zu präsentieren.
Informationen und Programm: C.A.R.M.E.N., E-Mail: cw@carmen-ev.de
bzw. unter hier. Dort sind bereits
die Zusammenfassungen der Vorträge abrufbar.
C.A.R.M.E.N.-Jahresbericht 2003
Der Jahresbericht des C.A.R.M.E.N. e.V.
für 2003 liegt vor und kann ab sofort kostenfrei bestellt werden.
Infos und Bestellung: E-Mail: contact@carmen-ev.de

Biogene Festbrennstoffe
Die Normung biogener Festbrennstoffe kann,
wenn sie sorgfältig und gezielt realisiert wird, helfen, diese Brennstoffe
einfacher und kostengünstiger zu nutzen. In Deutschland wurden in
den letzten vier Jahren die Grundlagen zur Normung biogener Festbrennstoffe
ermittelt.
Anhand technischer und gesetzlicher Vorgaben entlang der gesamten Verfahrenskette
aus Brennstoffanbau, -bereitstellung, nutzung und Anlagenbetrieb sowie
Ascheverwertung wurde die Relevanz verschiedener Brennstoffeigenschaften
bestimmt. Hierzu wurden Anbauversuche, analytische Ringversuche und Verbrennungsversuche
durchgeführt.
Die Projektergebnisse werden als Normungsanforderungen für Biobrennstoffe
in den europäischen Normungsprozess eingebracht, um zu gewährleisten,
dass die europäischen Normen auch in Deutschland umfassend und praxisnah
anwendbar sind.
Bis Ende 2004 soll der europäische Normungsprozess abgeschlossen
und das europäische Marktgeschehen im Biomassebereich einfacher und
transparenter werden und dadurch neue Impulse erhalten.
Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung
und Landwirtschaft (BMVEL) / Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
(FNR) gefördert.
Die Ergebnisse wurden veröffentlicht in der Schriftenreihe "Nachwachsende
Rohstoffe", Band 23 (Härdtlein, M., Eltrop, L., Thrän,
D.: Voraussetzungen zur Standardisierung biogener Festbrennstoffe) der
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe und sind zu beziehen über http://www.fnr.de.
Vergleich Rapsöl - RME
Im Oktober 2001 wurde durch das Institut
für Energie- und Umweltforschung (IFEU) ein Gutachten "Ökologischer
Vergleich von RME und Rapsöl" erstellt und veröffentlicht.
Auftraggeber war die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).
2003 wurde das Büro SGS-Ingenieure vom Bundesverband Pflanzenöle
e.V., Saarbrücken, mit einer Stellungnahme zum IFEU-Gutachten sowie
mit der Erstellung eines ökologischen Vergleiches von Rapsöl
mit RME beauftragt.
Info: Dieses Gutachten kann beim IFEU erworben werden. Eine Kurzfassung
wird auf Anfrage vom IFEU kostenfrei zugemailt. IFEU - Institut für
Energie- und Umweltforschung GmbH, Tel.: 06221/4767-0, Fax: -19, E-Mail:
ifeu@ifeu.de.
Monitore aus Holz
Eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen
Monitoren, Computermäusen und Keyboards bietet die Schwedische Firma
Swedx aus Sollentuna an.
Verarbeitet wird in China aufgezogenes Holz, das wesentlich schneller
abgebaut wird als Plastik. Diese umweltfreundlicheren Alternativen sind
um etwa 30 Prozent teurer als die Plastikversionen, dennoch geht Swedx
davon aus, dass die Nachfrage steigen wird.
Infos und Quellen: Newsletter Umweltbrief vom 05.05.04 (http://www.umweltbrief.de)
und Swedx, Tel.: +46(8)4418-444, Fax: -441, Domherrev 14, S-192 55 Sollentuna,
E-Mail: info@swedx.com (http://www.swedx.com)

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