          |
 |
 |


Newsletter/ nawaros®01/04
Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters
nawaros ®
Inhalt
Betriebshandbuch für Biomasseheiz(kraft)werke mit Nahwärmeverteilungsnetz
C.A.R.M.E.N.-Infogespräch in München
Biowärme Obernsees
Fachgespräch Biogas
Herzlich Willkommen
Intelligente Energie
C.A.R.M.E.N. auf der Bildungsmesse
C.A.R.M.E.N.-Termine '04
Marktanreizprogramm erneuerbare Energien
Bücherecke
Abrieb von Holzpellets
Betriebshandbuch für Biomasseheiz(kraft)werke mit Nahwärmeverteilungsnetz
Zur nachhaltigen Unterstützung der
Betreiber von Biomasseheizwerken und heizkraftwerken führt C.A.R.M.E.N.,
gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraftwirtschaft
(AGFW e.V.) sowie unter Beteiligung interessierter Unternehmen ein Gruppenprojekt
durch.
Ziel ist es, ein Muster-Betriebshandbuch zum Betrieb und zur Instandhaltung
von Biomasseheizwerken und -heizkraftwerken mit Nahwärmeverteilungsnetzen
zu erarbeiten.
Um Unternehmen wie Biomasseheiz(kraft)werke rechtssicher zu organisieren,
gibt es Gesetze, Verordnungen und technische Regelwerke. Zur Erfüllung
dieser gesetzlichen Anforderungen sind die Betreiber verpflichtet. Deshalb
sind Betriebshandbücher mit Vorgaben über die Ablauforganisation
wichtig. Sie können bei rechtlichen Ansprüchen zur Unterstützung
der Betreiber beitragen und einen störungsfreien und effizienten
Betriebsablauf gewährleisten.
Die Kompetenz C.A.R.M.E.N.s in der Umsetzung von Biomasseprojekten, die
Erfahrungen der AGFW beim Erarbeiten von Vorlagen und der Pflege von Betriebshandbüchern
sowie Betreibererfahrungen aus erster Hand werden dabei helfen, das Projekt
innerhalb weniger Monate abzuschließen.
Im November 2003 fand in Straubing eine erste Projektpräsentation
statt. Das erste Treffen der hierbei gegründeten Arbeitsgruppe war
bereits im Dezember. Die nächste Sitzung ist für März 2004
geplant.
Aufgrund des großen Interesses der teilnehmenden Betreiber von Biomasseheiz(kraft)werken
an einer zügigen Projektbearbeitung und durch die bereits geleisteten
Vorarbeiten soll die Fertigstellung des Muster-Betriebshandbuchs bis Mai
2004 erfolgen.
Das Betriebshandbuch wird folgende Punkte beinhalten: eine Betriebsrichtlinie
zur Darstellung der Betriebsaufgaben, Betriebsanweisungen als verbindliche
Vorgaben zur Arbeits-, Anlagen- und Betriebssicherheit sowie Instandhaltungs-Checklisten
und Zeitpläne für erforderliche Instandhaltungsarbeiten.
Um eine unternehmensspezifische Anpassung zu unterstützen, erhalten
die Projektbeteiligten eine CD-ROM, auf der der gesamte Handbuchinhalt
gespeichert ist. Außerdem werden ständig aktualisierte Gesetze,
Verordnungen und technische Regeln jedem Betreiber individuell über
mehrere Jahre hinweg zur Verfügung gestellt.
Betreiber von Biomasseheiz(kraft)werken, die unter Berücksichtigung
ihrer Interessen aktiv an der Mitgestaltung des Muster-Betriebshandbuchs
mitarbeiten und sich entsprechende Kostenvorteile sicherstellen möchten
sind aufgerufen, sich umgehend bei C.A.R.M.E.N. zu melden.
Infos: C.A.R.M.E.N., Dr. Ruth Brökeland, E-Mail: rb@carmen-ev.de

C.A.R.M.E.N.-Infogespräch in München
"Kompostierbare Stärkesäcke
für die kommunale Bioabfallsammlung" ist der Titel einer Infogesprächsreihe,
die C.A.R.M.E.N. in diesem Winter durchführt.
Die Veranstaltung richtet sich an politische Entscheidungsträger,
an Zuständige für Bioabfall in den Gebietskörperschaften
und kommunalen Verwaltungen sowie an Fachleute aus Kompostierung, Vergärung
und Abfallabfuhr.
Am 4. Februar findet in München das Infogespräch für Oberbayern
und angrenzende Regierungsbezirke statt. Interessierte treffen sich ab
10 Uhr im Seminargebäude der Handwerkskammer für München
und Oberbayern in der Max-Joseph-Straße 4. Alternativ wird Anfang
März ein Fachgespräch in Bamberg stattfinden. Die Intention
der Infogespräche ist es, kompostierbare Stärkesäcke vorzustellen,
die den Bürgern den Umgang mit Biomüll vereinfachen. (s. nawaros®
04/03).
Infos und Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bis zum
28. Januar bei C.A.R.M.E.N. ist erforderlich: Dr. Bettina Schmidt, E-Mail:
bs@carmen-ev.de
Biowärme Obernsees
Ein Ort der Erholung, das ist die Therme
Obernsees. Dies kann umweltfreundlich genossen werden mit der Biowärme
des benachbarten Heizwerkes. Dort konnte am 9. Dezember der zweite Biomassekessel
mit 800 kW Leistung offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Der Landkreis als treibende Kraft des Projektes war vertreten durch Landrat
Dr. Dietel und die Gemeinde durch Bürgermeister Birner. Karl Hanglberger
von C.A.R.M.E.N. beglückwünschte die Gemeinde, den Landkreis
und die Betreiber des Heizwerkes, das fünf Jahre nach Inbetriebnahme
schon erweitert werden konnte.
Zur Wärmeversorgung der Therme wurde das Biomasseheizwerk bereits
1998 mit einem 450 kW Biomassekessel in Betrieb genommen. Das Quellwasser
der Therme wird ideal ergänzt durch die Biowärme für Saunen,
Duschen und Heizung. Mit der Erweiterung der Therme wurde nun auch ein
Ausbau des Heizwerkes notwendig. Dafür waren 493.000 Euro veranschlagt,
von denen 30 Prozent als Zuschuss vom Freistaat Bayern beantragt wurden.
78 Landwirte liefern die Waldhackschnitzel an das Heizwerk. Seit der Inbetriebnahme
wurden 8.800 Tonnen Hackschnitzel verbraucht, was einer Wertschöpfung
von fast 400.000 Euro entspricht. In Zukunft werden nun insgesamt jährlich
ca. 2.300 Tonnen Hackschnitzel benötigt.
Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N., Dr. Ruth Brökeland, E-Mail:
rb@carmen-ev.de oder direkt auf der
site (http://www.therme-obernsees.de)
Fachgespräch Biogas
Gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband
(BBV) und der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft (AGL) Altötting
hat C.A.R.M.E.N. unter dem Titel "kW statt kg" ein Fachgespräch
zum Thema Biogas veranstaltet. Das Fachgespräch richtete sich an
Landwirte, die sich bisher wenig mit Biogasanlagen auseinander gesetzt
haben.
Zunächst stellte Johann Bachmaier vom Landwirtschaftsamt Altötting-Mühldorf
den 50 Interessierten ein Kalkulationsmodell vor, mit dem die Wirtschaftlichkeit
von Biogasanlagen abgeschätzt werden kann. Anschließend veranschaulichte
Hans Geiler vom Landwirtschaftsamt Rosenheim die Gärresteverwertung
und -ausbringung. Er präsentierte auch die neu in Kraft getretene
Düngemittelverordnung. Abschließend skizzierte C.A.R.M.E.N.-Projektmanager
Robert Wagner die Funktionsweise einer Biogasanlage und den Bedarf an
Arbeitszeit. An die Vorträge schloss sich eine rege Diskussion an.
Informationen: C.A.R.M.E.N., Robert Wagner, E-Mail: rw@carmen-ev.de
Herzlich Willkommen
In der C.A.R.M.E.N.-Vorstandssitzung vom
10. Dezember 2003 wurde einstimmig beschlossen, folgende neue Mitglieder
aufzunehmen:
Abeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraft (AGFW), Frankfurt
am Main (http://www.agfw.de),
E.ON Bayern AG, Regensburg (http://www.eon.de),
Guntamatic-Heiztechnik, Peuerbach, Österreich (http://www.guntamatic.at)
und
Schmack Biogas AG, Schwandorf (http://www.schmack-biogas.com).
Damit wird der Verein von 55 Mitgliedern getragen.
Die Mitgliederliste steht
im Internet .
Intelligente Energie
Intelligente Energie für Europa (EIE),
das Programm der Europäischen Union, wurde am 28. November in Brüssel
vorgestellt.
Das Förderprogramm wurde beschlossen, um die Politik der Europäischen
Union im Energiebereich zu unterstützen. Die Energiepolitik der Union
wurde im Grünbuch zur Energieversorgungssicherheit und im Weißbuch
zum Verkehr formuliert. Zur Verwirklichung wurden Richtlinien beschlossen.
Als Beispiele seien hier die Richtlinien zur erneuerbaren Elektrizität,
zur Energieeffizienz in Gebäuden und zu den Biokraftstoffen genannt.
Das Programm "Intelligente Energie für Europa" unterstützt
die nachhaltige Entwicklung im Bereich der Energie, indem es einen Beitrag
zur Erreichung folgender allgemeiner Ziele leistet: Energieversorgungssicherheit,
Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz (Artikel 1 der Programmentscheidung).
Es ist in vier Teilbereiche gegliedert und fördert ausschließlich
nicht-technische Maßnahmen.
"Save" betrifft die Verbesserung der Energieeffizienz und die
rationelle Energieverwendung, insbesondere im Bauwesen und in der Industrie.
"Altener" zielt auf die Förderung neuer und erneuerbarer
Energiequellen für die zentrale und die dezentrale Produktion von
Strom und Wärme und ihre Einbindung in das lokale Umfeld und in Energiesysteme.
"Steer" dient der Unterstützung von Initiativen im Verkehrswesen
und umfasst hier sämtliche energiespezifischen Aspekte.
"Coopener" unterstützt Initiativen zur Förderung erneuerbarer
Energiequellen und der Energieeffizienz in Entwicklungsländern.
Infos: Die Programmentscheidung, das ausführliche Programm und die
Ausschreibungsbedingungen stehen im Internet: http://europa.eu.int/comm/energy/intelligent/index_en.html.
Einreichungsfristen für Vorschläge sind der 31. März und
der 30. April 2004. Beratung gibt es beim Forschungszentrum Jülich,
E-Mail: fzj@fz-juelich.de (http://www.fz
juelich.de)

C.A.R.M.E.N. auf der Bildungsmesse
Sonderschau "Landwirtschaft und Ernährung
- erleben lernen"
Vom 9. bis zum 13. Februar präsentiert C.A.R.M.E.N., gemeinsam mit
neun weiteren Verbänden und Organisationen, auf der Bildungsmesse
2004 in Köln ein umfangreiches Angebot an Unterrichts- und Informationsmaterialien
(Nr. 58, Halle 13.2 Gang E ).
Alternative Produkte zum "Begreifen" wie Stärkegeschirr,
Biomülltüten und eine Matratze auf Pflanzenöl-Basis findet
man an der "Säule der Nachwachsenden Rohstoffe". Informationen
zum Bauernhof als außerschulischer Lernort gibt es ebenso am Stand
wie die Möglichkeit, bei engagierten Landwirten Fragen zur Praxis
zu stellen.
Neben C.A.R.M.E.N. wirken folgende Teilnehmer mit: Auswertungs- und Informationsdienst
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten e.V. (aid); Bund der
Deutschen Landjugend (BDL); Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter
e.V. (BDP); Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.
(BLL); Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
(CMA); Deutscher Bauerverband (DBV); Information.Medien.Agrar. (IMA);
Talking Food; Deutsche Landfrauenvereinigung e.V. (dlv).
Kontakt: C.A.R.M.E.N., Monika Benz, E-Mail: mb@carmen-ev.de
C.A.R.M.E.N.-Termine '04
Am 22. März 2004 findet im Straubinger
Herzogschloss das C.A.R.M.E.N.-Forum "Nachwachsende Rohstoffe"
statt. Es steht unter dem Motto "EU-Osterweiterung - Rahmenbedingungen,
Potenziale, Chancen".
Kooperationspartner für das Wirtschaftsforum ist die Industrie- und
Handelskammer für Niederbayern, Passau.
Das C.A.R.M.E.N.-Symposium tagt in diesem Jahr in Würzburg. Auf der
Festung Marienberg werden vom 5. bis 6. Juli 2004 CO2-Einsparpotenziale
im energetischen, stofflichen und solaren Bereich thematisiert.
Infos: C.A.R.M.E.N., Carmen Weber, Tel.: 09421/960-300, E-Mail: cw@carmen-ev.de

Marktanreizprogramm erneuerbare Energien
Seit 1. Januar 2004 gelten die neuen Richtlinien
des Marktanreizprogramms Erneuerbare Energien. Für das Jahr 2004
steht ein Fördervolumen von 200 Millionen Euro zur Verfügung,
bis 2006 sollen die Mittel kontinuierlich auf 230 Millionen Euro erhöht
werden.
Waren bisher nur Privatpersonen, freiberuflich Tätige sowie kleine
und mittlere Unternehmen (KMU) antragsberechtigt, so können künftig
auch Kommunen, kommunale Einrichtungen und Kirchen Anträge stellen.
Freiberufler und KMU's können erst nach der Genehmigung der Richtlinien
durch die EU-Kommission berücksichtigt werden, dies wird für
Mitte 2004 erwartet. Die wichtigsten Neuerungen im Bereich "Energie
aus Biomasse":
- Für automatisch beschickte Anlagen ab 8 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung
wurde der Zuschuss von 55 Euro auf 60 Euro je kW erhöht. Mindestens
1.700 Euro Förderung gibt es für Anlagen mit einem Kesselwirkungsgrad
von mindestens 90 Prozent. Für Öfen ohne Wärmedämmung
und Anbindung an das Zentralheizungssystem beträgt die Mindestförderung
1.000 Euro. Voraussetzung ist, dass die Anlagen mit einer Leistungs- und
Feuerungsregelung sowie einer automatischen Zündung ausgestattet
sind.
- Wieder mit aufgenommen in die Förderrichtlinien wurde der manuell
beschickte Scheitholzkessel mit Nennwärmeleistungen zwischen 15 und
100 kW. Der Zuschuss liegt bei 50 Euro je kW. Bei Anlagen mit einem Kesselwirkungsgrad
von mindestens 90 Prozent beträgt die Mindestfördersumme 1.500
Euro. Fördervoraussetzung ist auch hier, dass die Anlage mit einer
Leistungs- und Feuerungsregelung ausgestattet ist. Zudem ist erforderlich,
dass der Kessel einen Pufferspeicher mit einem Mindestvolumen von 55 Liter
pro kW Nennwärmeleistung beheizt.
- Wesentliche Verbesserungen gibt es für Anlagen größer
100 kW Nennwärmeleistung. Neben dem zinsvergünstigten Darlehen
und dem leicht erhöhten Teilschulderlass in Höhe von 60 Euro
je kW wird neuerdings auch ein Teilschulderlass für das Nahwärmenetz
gewährt. Er beträgt 50 Euro pro Meter Rohrleitung, wenn eine
Mindestwärmeabnahme von 1,5 MWh pro Jahr und Rohrlänge nachgewiesen
wird (Maximalförderung 600.000 Euro).
- Auch KWK-Anlagen profitieren von den neuen Richtlinien: Zum zinsvergünstigten
Darlehen gibt es einen Teilschulderlass von 250 Euro pro kWel bis zu einer
Leistung von 250 kWel.
- Die Förderung im Bereich Biogas bleibt unverändert.
Infos: C.A.R.M.E.N. oder die zuständigen Bewilligungsbehörden,
dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de)
bzw. der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de)
Bücherecke
-Agrarmärkte in Zahlen - Deutschland 2003
Die Broschüre gibt einen Überblick über die Entwicklung
am deutschen Markt. Als Neuauflage der Ausgabe "Deutschland"
listet sie die wichtigsten Daten und Fakten zur Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft
für das Jahr 2003 auf.
- Mittel- und Osteuropa 2003
Umfassende Informationen über die 19 mittel- und osteuropäischen
Länder werden in Tabellen, Grafiken und Texten wiedergegeben. Zahlen
zum Bodenmarkt, Strukturdaten zur Land- und Ernährungswirtschaft,
Kennzahlen zu Betriebsmitteln und zum Außenhandel sowie volkswirtschaftliche
Rahmendaten runden das Buch ab.
Den kompletten Zugriff auf die Buchdaten ermöglicht eine CD-ROM.
Sie kann einzeln oder gegen Aufpreis zusammen mit dem Buch erworben werden.
Bestellung und Infos: Agrarmärkte in Zahlen - Deutschland 2003, 24
Seiten, ISBN 3-935898-74-6, Preis: 8,45 Euro.
Agrarmärkte in Zahlen - Mittel- und Osteuropa 2003, 192 Seiten, ISBN
3-935898-61-4, Preis (ohne CD-ROM): 52,00 Euro. Beide Publikationen sind
im Online-Shop der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle GmbH (ZMP)
erhältlich: http://www.zmp.de/shop
-300-mal Umwelt
Seit 1996 verfügt das Bundesumweltministerium (BMU) unter der Adresse
http://www.bmu.de über eine umfangreiche Website. Angebote zum Thema
"Umwelt" im Internet hat das Bundesumweltministerium in der
die Broschüre "300-mal Umwelt" zusammengestellt.
Quelle und Download: Internetseite des Bundesumweltministeriums (http://www.bmu.de
und http://www.bmu.de/files/300mal_umwelt.pdf)
Abrieb von Holzpellets
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal von
Holzpellets ist ihr Abriebverhalten, das sich bei Transport und Einblasen
in den Lagerraum des Endverbrauchers bemerkbar macht. Der Abriebtest für
Pellets ist genormt und wird in Österreich nach der ÖNORM M
7135 mit einem Lignotester bestimmt.
Pellethersteller, die nach dieser ÖNORM produzieren, kontrollieren
mit dem Lignotester wöchentlich ihre Produktion und lassen diese
einmal pro Jahr von einer akkreditierten Prüfanstalt bestimmen. Das
Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi)
hat nun einen Ringversuch zur Abriebfestigkeit von Holzpellets durchgeführt.
Damit sollten die Prüfgeräte kontrolliert und die Vergleichbarkeit
der Daten sicher gestellt werden. Ergebnis: Als Referenzmethode, die eine
hohe Wiederholbarkeit aufweisen sollte, ist der Lignotester ungeeignet.
Sinnvoller erscheint eine Prüfmethode auf Basis einer rotierenden
Trommel.
Quellen und Infos: Mitteilungsblatt Dez. 2003 der BLT Wieselburg, Technologie-
und Innovation GmbH, E-Mail: philipp.koskarti@ofi.co.at

|
|
|