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Newsletter/ nawaros®04/03 Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters nawaros ® 11. C.A.R.M.E.N.-Symposium, Biomasse
und Sonne - Energie und Naturstoffe 11. C.A.R.M.E.N.-Symposium, Biomasse und Sonne - Energie und Naturstoffe Der C.A.R.M.E.N. e.V. lädt am 26. Juni
2003 Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, Politiker und Behördenvertreter
zum 11. C.A.R.M.E.N.-Symposium nach Straubing ein. Treffpunkt ist die
Joseph von Fraunhofer Halle auf dem Messegelände "Am Hagen". Der Themen-Block zur energetischen Nutzung widmet sich zunächst dem "Contracting" aus regionaler bzw. überregionaler Sicht und der praktischen Erfahrung. Anschließend werden im Bereich "Brennstoffe" Altholz und Sägenebenprodukte sowie Logistikkonzepte und der Holz-Pelletmarkt betrachten. Im Block zur stofflichen Nutzung werden in Überblicksvorträgen Situationsberichte zu Nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland und Japan vorgestellt und Kohlenhydrate als Nachwachsende Rohstoffe präsentiert. Der zweite Teil des stofflichen Blocks widmet sich Praxisversuchen mit Miscanthus (Chinaschilf), Bauschalölen und kompostierbaren Mulchfolien. Die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie gestaltet den Block "Sonnenenergie im Doppelpack". Zunächst wird auf die Technischen Grundlagen des solaren Heizens und die Kombination von Biomasseheizungen mit solarthermischen Anlagen eingegangen. Anschließend stehen praktische Anwendungen und Zukunftsvisionen auf dem Programm. Ebenfalls auf dem Straubinger Messegelände "Am Hagen" findet vom 26. bis 29. Juni die 2. Internationale Fach- und Verbrauchermesse für Nachwachsende Rohstoffe und Solarenergie "biomasse 2003" statt. Hier wird den Besuchern die gesamte Produktpalette für Haushalt und Industrie präsentiert, die im Bereich Nachwachsender Rohstoffe und Solarenergie auf dem Markt ist. Der Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, hat die Schirmherrschaft über die Messe übernommen. Infos: C.A.R.M.E.N. und biomasse GmbH, E-Mail: info@biomasse-gmbh.com (http://www.biomasse-gmbh.com) Experten-Forum Eine internationale Kommission von Biomasse-Experten
trifft sich am 25. Juni 2003 im Vorfeld des 11. C.A.R.M.E.N.-Symposiums
in Straubing. Ziel dieses Zusammentreffens ist, den Status quo der Biomassenutzung
festzustellen und den künftigen Handlungsbedarf zu erläutern. Ihre Teilnahme haben bereits zugesagt: Dr. Heinz Kopetz vom Österreichischen Biomasseverband, Graz; Dipl.-Forsting. Christoph Rutschmann, Schweizerische Vereinigung für Holzenergie, Zürich; Prof. Dan Asplund, Präsident der AEBIOM, Finnland; Dr. Christian Rakos, Energieverwertungsagentur (EVA), Wien; Kent Nyström, Vizepräsident der Swedish Bioenerg Association (SVEBIO), Stockholm; Karl Kellner, Europäische Kommission, Generaldirektion Energie und Verkehr, Brüssel. Infos: C.A.R.M.E.N., Karl Hanglberger, E-Mail: kh@carmen-ev.de Projekt in Straubing An die Haushalte im Landkreis Straubing-Bogen werden ab Anfang Mai kostenlos kompostierbare Bioabfalltüten auf Stärkebasis ausgeteilt. Die Aktion ist ein Projekt des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR), das von C.A.R.M.E.N. unterstützt und vom bayerischen Landwirtschaftsministerium finanziell gefördert wird (s. nawaros® 08/2002). Anhand von Begleituntersuchungen wird das
auf zwei Jahre ausgelegte Vorhaben klären, ob sich die kompostierbaren
Stärketüten für die Sammlung von Bioabfall eignen. Die kompostierbaren
Stärketüten erhalten, neben Informationen über den zugelassenen Inhalt,
ein durchgehendes Rautenmuster, ein eindeutiges Logo und den Schriftzug
"Ich bin kompostierbar". Damit wird Verbrauchern und Müllwerkern die einfache
Unterscheidung zwischen dem Beutel auf Stärkebasis und herkömmlichen Plastiktüten
ermöglicht. Infos: ZAW-SR, Gudrun Späth, Straubing, Tel.: 09421/9902-0, Fax: -22, E-Mail: g.spaeth@zaw-sr.de und C.A.R.M.E.N., Hubert Maierhofer, E-Mail: hm@carmen-ev.de C.A.R.M.E.N.-Forum Unter dem Titel "Wirtschaftliche Aspekte von Biokraftstoffen, Bioschmierstoffen und Biogasanlagen" tagte am 7. April das 10. C.A.R.M.E.N.-Forum im Herzogschloss in Straubing. Mehr als 240 Teilnehmer aus Landwirtschaft, Technik und Beratung sowie Vertreter von Behörden und fachlich Interessierte informierten sich über die neuesten Erkenntnisse zu wirtschaftlichen Aspekten. Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller
stellte zur Eröffnung die "Beiträge der Land- und Forstwirtschaft zur
Mobilität in der modernen Gesellschaft". Philipp Schlüter von der Ochsenfurter
Südzucker AG eröffnete den Themenblock "Biokraftstoffe". Er stellte die
Chancen für die Landwirtschaft und Zuckerindustrie durch die Produktion
von Bioethanol vor. Im Block "Bioschmierstoffe" referierte
Karl Faust von der BayWa AG, München, über wirtschaftliche Aspekte von
Bioschmierstoffen. Geringere Kosten bei eventuellen Havarien in umweltsensiblen
Bereichen sprechen u.a. für den Einsatz von Bio-Ölen. Den Block "Biogasanlagen" eröffnete Ulrich
Keymer von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, München,
mit der "Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen". Wünschenswert wäre, in
landwirtschaftlichen Biogasanlagen neben Gülle und Mist nur Nachwachsende
Rohstoffe einzusetzen. Doch die Betreiber von landwirtschaftlichen Biogasanlagen
sind aus Kostengründen gezwungen, betriebsfremde organische Reststoffe
zu nutzen. Infos: Ein Tagungsband ist für 12,- Euro (zzgl. Versand) bei C.A.R.M.E.N. erhältlich. High Oleic Rapsöl Unter dem Sortennamen "Nexera" wurde erstmals in Europa eine High Oleic (hoch ölsäurehaltige) Rapssorte zugelassen. Das aus dieser Sorte gewonnene Öl besteht zu ca. 75 Prozent aus Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure und enthält ca. 2,5 Prozent der mehrfach ungesättigten Linolensäure. Das High Oleic Öl ist stabiler als herkömmliches Rapsöl, dadurch ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das neue High Oleic Rapsöl kann sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich eingesetzt werden. Anwendungen im technischen Bereich, z. B. als Schmierstoff, aber auch alle Bereiche, in denen High Oleic Sonnenblumenöle bereits Verwendung finden, sind ebenfalls möglich. Der Anbau von der High Oleic Rapssorte erfolgt bereits in England und Dänemark. Eine Ausweitung des Anbaus auf Deutschland ist vorgesehen. "Nexera" ist eine nicht-transgene Sorte, die über konventionelle Methoden wie Kreuzung und Selektion gezüchtet wurde. Infos: Dow AgroSciences GmbH, Peter Schlotter, Tel.: 089/45533-126, Fax: -111, E-Mail: PSchlotter@dow.com. Biokraftstoffe EU Richtlinie Das Europäische Parlament und der Europäische
Rat haben eine Richtlinie zu Biokraftstoffen erlassen. Darin werden Richtwerte
festgelegt, zum Ersatz von Otto- und Dieselkraftstoffen durch Biokraftstoffe. Die Biokraftstoffe können in reiner Form oder in Beimischungen in den Handel kommen. Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit über die Verfügbarkeit erneuerbarer Kraftstoffe informiert wird. Die Mitgliedstaaten können vorrangig die Kraftstoffe fördern, die eine kostengünstige Gesamtökobilanz aufweisen. Die Mitgliedstaaten melden jährlich die eingeleiteten Fördermaßnahmen für Biokraftstoffe und sonstige Bioenergie. In ihrem ersten Bericht setzen sie nationale Richtwerte bis Ende 2005 fest. Info: Die Richtlinie ist auf den Internetseiten des Europäischen Rates verfügbar, Dokumentennummer 6795/03. Es handelt sich um das Interinstitutionelle Dossier: 2001/0265 (COD). Die Internetadresse der Richtlinie: http://register.consilium.eu.int/pdf/de/03/st06/st06795de03.pdf Neue Broschüre Eine Broschüre zum Projekt "Biomasseheizwerk im Staatlichen Arnold-Gymnasium", in Neustadt, Landkreis Coburg, hat C.A.R.M.E.N. heraus gebracht. Das Gymnasium besitzt eine Heizzentrale, die das Gymnasium, eine Turnhalle und die Realschule inklusive Erweiterungsbau beheizt. Die Brennstoffversorgung erfolgt durch einheimische Waldbauern. Info: Die kostenlose Broschüre kann bei C.A.R.M.E.N. bestellt werden. Großversuch beendet Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe
(FNR) im März mittelte, wurde das Kasseler Modellprojekt erfolgreich beendet.
Das in Kassel praktizierte Entsorgungsverfahren von kompostierbaren Verpackungen
über die Biotonne, bewies im Großversuch seine Alltagstauglichkeit. Quelle, Infos: Pressemitteilung der FNR vom 11.03.03 (http://www.fnr.de, http://www.modellprojekt-kassel.de) Ökobilanz-Ergebnisse Die "Erste vollständige Ökobilanz zu kompostierbaren Verpackungschips" wurde vom Bayerischen Institut für Angewandte Umweltforschung und -technik (BIfA), Augsburg, und dem Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU), Heidelberg, aufgestellt. Der Endbericht steht auf den Internetseiten http://www.bifa.de und http://www.ifeu.de zum Download bereit. Quelle: Presseinfo des Bayerischen Instituts für Angewandte Umweltforschung und -technik GmbH, Augsburg, Tel.: 0821/7000-181/-195, E-Mail: ewuerdinger@bifa.de Bioenergie-Kleinanlagen Da das Heizen mit Holz im privaten und kleingewerblichen Bereich immer attraktiver wird, hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) ein neues Buch veröffentlicht. Das kostenlose "Handbuch Bioenergie-Kleinanlagen" wurde vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing erarbeitet. Infos und Bestellung: FNR, Fax: 3843/6930-102, E-Mail: bioenergie-kleinanlagen@fnr.de Rapsölkraftstoff Einen Tagungsband zum Thema "Rapsölkraftstoff
in Traktoren und Blockheizkraftwerken" hat das Technologie- und Förderzentrum
(TFZ) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, Straubing, herausgebracht.
Hintergrund ist ein Internationales Expertenforum, dass im Februar 2002
in Straubing tagte. Infos: TFZ, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel.: 09421/960300-210, Fax: -211, E-Mail: poststelle@tfz.bayern.de Kostenfreier Zugang Das Nachrichtenportal http://www.nachwachsende-rohstoffe.info bietet seit April 2002 aktuelle Fachinformationen zu Nachwachsenden Rohstoffen an. Ein kostenfreier Zugang steht bis Ende April unter dem Benutzernamen "Experte" und dem Passwort "frei" zur Verfügung. Infos: nova-Institut GmbH, Hürth, contact@nova-institut.de Naturfaser-Datenbank Eine Kennwerte-, Markt- und Wissensdatenbank zu Naturfasern und naturfaserverstärkten Kunststoffen wird derzeit entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt, das über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) gefördert wird. Eine öffentliche Präsentation des Projektes findet am 8. Mai in Aachen statt. Infos: nova-Institut GmbH, Tel.: 02233/943684, E-Mail: contact@nova-institut.de und M-Base Engineering + Software GmbH, Aachen, Tel.: 0241/963-1450, E-Mail: info@m-base.de
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