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Newsletter/ nawaros®10/02 Hier finden Sie die Kurzfassung unseres monatlichen Newsletters nawaros ® 1. World Conference on Pellets 1. World Conference on Pellets Vom 2. bis zum 4. September 2002 fand in
Stockholm (Schweden) die 1. Welt-Pellets-Konferenz statt. Veranstalter
war die Swedish Bioenergy Association, Stockholm. Über 300 Teilnehmer,
zu denen auch zwei C.A.R.M.E.N.-Mitarbeiter zählten, waren aus allen
Kontinenten angereist. Begleitend zum Vortragsprogramm fand eine
Ausstellung mit 26 Ausstellern aus Schweden, Dänemark, Deutschland,
Österreich, USA und China statt. Gezeigt wurden Feuerstätten
und Pelletbrenner, Pellets unterschiedlicher Herkunft und Qualität
sowie Zubehör. Vom 5. bis 7. September führten drei Exkursionen
die Teilnehmer zu Pelletproduzenten, Heizwerken, Heizkraftwerken und Kleinfeuerungsanlagen. Das Sägewerk mit Heiz- und Pelletieranlage
Forssjö Bruk bei Katrineholm wurde ebenfalls besucht. Aus den im
Werk anfallenden Säge- und Hobelspänen werden in der Pelletieranlage
Holzpellets hergestellt, mit einer Kapazität von ca. 45.000 Tonnen
Pellets pro Jahr. Infos: Bundesinitiative BioEnergie, (http://www.bioenergie.de),
Tel.: 0228/8198-140, E-Mail: info@bioenergie.de
"biomasse 2002" Insbesondere Holz- und Solarenergie lassen sich ideal kombinieren. Großen Anklang fanden auch die messebegleitenden Fachgespräche und die Exkursion zum Biomasseheizwerk Bad Endorf. Hier informierten sich gut 300 Personen zu den Themen Energetische Nutzung von Biomasse, Förderungen von Holzheizungen sowie den Einsatz von biologisch abbaubaren Schmierstoffen. Infos: biomasse GmbH, Gilbert Krapf, E-Mail: biom-gmbh@web.de
Am 20. September weihte Landwirtschaftsminister Josef Miller in Berbling (Landkreis Berbling) auf einem landwirtschaftlichen Betrieb eine Biogasanlage ein. Diese Anlage ist Teil eines 4-jährigen Forschungsprojekts, das von der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik Weihenstephan wissenschaftlich begleitet wird. Die Untersuchungen sollen zeigen, inwieweit die Behandlung landwirtschaftlicher Wirtschaftsdünger wie Gülle und Mist in einer Biogasanlage Vorteile auch für den Gewässerschutz bringen, besonders im Hinblick auf Keimabtötung und Hygienisierung. Der Einfluss verschiedener Anlagen-Konzepte und verfahrenstechnischer Parameter wird durch den Einsatz von drei verschiedenen Fermenter-Typen ausgetestet, die zukünftig mit Temperaturen bis zu 55 °C betrieben werden. Sollte das Projekt zeigen, dass durch die zur Anwendung kommende Güllebehandlung mit Biogasgewinnung die bakterielle Belastung der Gülle drastisch verringert werden kann, so kann auch in engeren Schutzzonen von Wasserschutzgebieten gezielt vergorene Gülle zur Düngung eingesetzt und gleichzeitig Biogas-Strom erzeugt werden. Das Forschungsprojekt wird durch das Bayerische Landwirtschaftsministerium und die Stadtwerke Rosenheim finanziell unterstützt. Die Kosten betragen etwa 1 Mio. Euro. Informationen: Schmack Biogas AG, E-Mail: info@schmack-biogas.com und C.A.R.M.E.N., Hubert Maierhofer, E-Mail: hm@carmen-ev.de
Im Rahmen eines ALTENER-Gemeinschaftsprojektes
erscheint die für Holznutzung konzipierte Fachzeitschrift "Holzenergie"
im vierteljährlichen Turnus. Projektpartner sind die ITEBE (Institut Technique
Européen Du Bois Energie, Frankreich), die Jyvaskyla Science Park Ltd,
Finnland, The Swiss Association For Wood Energy, die Landeskammer Steiermark
und C.A.R.M.E.N. Infos: C.A.R.M.E.N., Christian Schröter, E-Mail: cs@carmen-ev.de
Sonderdruck zur Biodieselproduktion Der Rohstoff zur Biodiesel-Produktion ist
Rapsöl. Die mit der Produktionskette Raps - Biodiesel zusammenhängende
Wertschöpfung schafft zusätzliche Steuereinnahmen, die gegen die verminderten
Steuereinnahmen durch die Nichtbesteuerung von Biokraftstoffen aufzurechnen
sind. Zu diesem Schluss kommt das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) mit seinem Sonderdruck aus dem ifo Schnelldienst Nr. 6, "Gesamtwirtschaftliche Bewertung des Rapsanbaus zur Biodieselproduktion in Deutschland", von Manfred Schöpe und Günter Britschkat. Informationen und Download: Im Internet unter http://www.ifo.de --> Aktuelles --> Untersuchungen
Die Studie, die ihren Anfang in einer Diplomarbeit zum Thema "Ökonomische und ökologische Perspektiven von Hanf als nachwachsender Rohstoff in Deutschland" hatte, beschäftigt sich mit empirischen Erhebungen von markt- und wettbewerbsrelevanten Daten zu Produkten aus Nachwachsenden Rohstoffen. Derartige Stoffe waren und sind Ausgangspunkt von Produkt- und Prozessinnovationen. Wie die deutsche und auch die europäische Wirtschaftsgeschichte zeigt, waren land- und forstwirtschaftlich erzeugte Rohstoffe eng mit dem aufkeimenden Gewerbe und auch der Industrialisierung und Entstehung von Papier-, Textil- und Chemieindustrie verbunden. Erst mit zunehmendem Einsatz von Kohle und dem Beginn des Erdölzeitalters im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden sie verdrängt. Dennoch eröffnen Nachwachsende Rohstoffe Chancen, allerdings müssen die entsprechenden Produkte markt- und wettbewerbsfähig sein. Die Studie befasst sich mit der Analyse der ökonomischen und politischen Faktoren, welche die zukünftige Marktentwicklung dieser Produkte in Deutschland und der EU entscheidend beeinflussen. Infos: Markus Kaup: Entwicklungs- und Erfolgsfaktoren für Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland und der EU im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie; Band 52; ISBN 3-921-790-30-1; 30,- Euro
Das Netzwerk Regenerative Kraftstoffe bringt
seit Juli vierteljährlich einen kostenlosen Infodienst heraus. Die "ReFuel-News"
werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und sollen
zum Themenbereich regenerative Kraftstoffe. Die "ReFuel-News" können kostenlos
per E-Mail bezogen werden.
Anfang März 2003 wird er im Rahmen einer
internationalen Fernsehgala zum 4. Mal verliehen, der mit 10.000 Euro
dotierte Energy Globe. Unternehmen, private und öffentliche Organisationen
sowie Einzelpersonen aus der ganzen Welt können sich darum bewerben. Ihre
Projekte sollten erneuerbare Energieträger oder Energieeffizienz beinhalten.
Nähere Informationen sind beim O. Ö. Energiesparverband, Landstraße 45, A-4020 Linz, Österreich, Tel. +43 732-14386, Fax: -14383 erhältlich.
Unter http://www.umweltpreise.de
hat die Clemens Hölter GmbH gemeinsam mit dem Umweltbundesamt Daten zu
deutschen und internationalen Umweltpreisen gesammelt. Ebenfalls über
diese Kooperation ist der Umweltatlas ÖKOBASE entstanden, der als CD-ROM
mittlerweile in der Version 5.0 vorliegt. Infos und Bestellung der CD-ROM: Clemens Hölter GmbH, Tel.: 02129/51011 (http://www.oekobase.de)
Gemeinsam mit dem Straubinger Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Freising veranstaltet C.A.R.M.E.N. seit Ende September eine Informationsreihe zum Thema "Energetische Nutzung von Biomasse". Diese Veranstaltungen finden bis Ende Oktober in allen Bayerischen Regierungsbezirken statt und richten sich an Entscheidungsträger von Bezirken, Landkreisen und Kommunen. Als ressourcen-, umwelt- und klimaschonender Energielieferant trägt Biomasse in Bayern mit 3,6 % zur Energieversorgung bei und spart damit 1,9 Milliarden Liter fossiles Heizöl ein. Gerade im kommunalen Bereich wird ein großes Potenzial für die Installation von Biomasseheizungen gesehen, dafür stellt der Freistaat finanzielle Mittel aus verschiedenen Förderprogrammen bereit. Im Fachgespräch erfahren die Teilnehmer Konkretes über die Förderung, Brennstofflogistik, Technik und Organisation kommunaler Biomasseheizwerke. Zudem besteht bei jedem Fachgespräch die Gelegenheit, eine Anlage aus der Region zu besichtigen sowie vom Erfahrungsaustausch und den Diskussionen zu profitieren. Infos: C.A.R.M.E.N., Christian Schröter, E-Mail: cs@carmen-ev.de
Kasseler Modellprojekt Die Untersuchungen des Vorjahres zu kompostierbaren Verpackungen auf Basis Nachwachsender Rohstoffe werden fortgesetzt. "Die gesamte Branche wartet nun gespannt auf die Bewertung der Zukunftstechnologie durch die Kasseler Bürger", berichtete Dr. Harald Käb von der Interessengemeinschaft Biologisch Abbaubarer Werkstoffe (IBAW). Im vergangenen Jahr waren Untersuchungen zum Verbraucherverhalten hinsichtlich der Entsorgung der kunststoffähnlichen Materialien über die Biotonne und die Handhabung der BAW-Komposte Gegenstand des Projektes. Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass sich diese für Rekultivierungszwecke oder den Pflanzenbau ebenso gut eignen wie konventionelle Komposte. Zudem konnten die Bürger durchaus zwischen Kunststoffen und für die Biotonne geeigneten BAW-Materialien unterscheiden, eine erhöhte Fehlwurfrate konnte nicht festgestellt werden. In der nun anlaufenden zweiten Versuchsphase werden die Methoden verfeinert, Vertrieb der Produkte und Werbung werden sich auf sechs große tegut-Supermärkte konzentrieren, die den Abfallwirtschaftern kontinuierlich exakte Daten über den Absatz der Produkte liefern. Infos: Interessengemeinschaft Biologisch Abbaubarer Werkstoffe (IBAW), Tel.: 030-28482354 , http://www.ibaw.org
Holznutzung An der Universität Göttingen gibt es nun ein Kompetenzzentrum "Nachhaltige Holznutzung" (NHN). Daran beteiligt sind die Universität Göttingen (mit der Fakultät Forstwissenschaft und Waldökologie), die Fachhochschule Hildesheim / Holzminden / Göttingen (mit den Fachbereichen Forstwissenschaft und Umweltmanagement), die Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt und das Fraunhofer-Institut für Holzforschung. Hier sollen künftig gemeinsam mit der Wirtschaft ressourcenschonende Verfahren der Holznutzung und verbesserte Produktionsmethoden entwickelt werden. Mit 1,3 Millionen Euro Landesmitteln fördert das Land Niedersachsen für die kommenden drei Jahre den Aufbau des Zentrums. Im ersten der zunächst vier angestrebten "Leit-Projekte" werden "Neuartige Klebstoffe und Verleimungstechniken" erforscht, die umweltgerecht sind und petrochemische Bindemittel ablösen. Mit "Emissionsminderung und Umweltschutz" beschäftigt sich ein weiteres Projekt über Verfahren zur Trocknung von Spänen, Fasern und Furnieren. Den Bereichen "Veredelung und Schutz von Holz" und "Neue Ansätze zur Konversion von Holz zu Energie" sind ebenfalls Projekte gewidmet. Quellen und Infos: Pressemitteilung Informationsdienst Wissenschaft (IDW), (http://idw-online.de) und Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, (http://www.uni-forst.gwdg.de), Tel.: 0551/39-3480
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